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Dahme-Spreewald Was schätzen Sie an ihren Liebsten?
Lokales Dahme-Spreewald Was schätzen Sie an ihren Liebsten?
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18:27 13.02.2013
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KÖNIGS WUSTERHAUSEN

. Gerade kommt Karl Heinz Schulz aus der Buchhandlung in der Königs Wusterhausener Bahnhofsstraße, wo er Geschenke zum Valentinstag gekauft hat. „Sie bekommt von mir Bücher und eine Orchidee“, erzählt er mit warmer Stimme. Er schätzt an seiner Frau, dass sie sowohl sehr liebevoll als auch konfliktfähig ist. „Ich liebe sie, weil sie so ist, wie sie ist“, sagt Schulz.

Viele Dahmeländer wie Schulz verschenken heute am Valentinstag Geschenke an ihre Liebsten, wollen ihnen etwas Gutes tun, ein Zeichen der Liebe aussenden.

Genau das ist auch die Idee hinter den vielen Herzen, die von der örtlichen Wohnungsbaugesellschaft in der Wildauer Neuen Mitte aufgestellt wurden. Dort stehen sie traditionell jedes Jahr.

Dieser Kult um den Valentinstag gefällt aber nicht allen. Andreas Heinze etwa will seiner Frau keine Geschenke zum Valentinstag machen. „Ich finde das zu kommerziell“, sagt der Sozialpädagoge. Seit 1983 ist er mit seiner Frau verheiratet, die sich vor einigen Jahren selbstständig gemacht hat. „Dass sie sich damals durchgesetzt hat, schätze ich an ihr“, erzählt der Königs Wusterhausener.

Auch Inge Krüger aus Berlin schenkt ihrem Ehemann heute nichts. „Das haben wir früher vielleicht gemacht“, sagt sie. Gemeinsam mit ihm ist sie aus der Hauptstadt zum Bummeln nach Königs Wusterhausen gefahren. „Bei dem Wetter muss das sein“, sagt die 72-Jährige.

Ihren Liebsten lernte Inge Krüger vor über 50 Jahren in einer Berliner Kneipe kennen, damals gefiel ihr, dass sie von ihm nach Hause gefahren wurde. Auch heute schätzt sie noch die Verlässlichkeit ihres Ehemannes.

Im Gegensatz zu Inge Krüger will Cindy Mitsehke ihrem Mann etwas zum Valentinstag schenken. Womit sie ihm genau eine Freude machen will, wusste sie gestern noch nicht. „Da muss ich mir noch was einfallen lassen“, sagt die freie Autorin.

Ihren Mann lernte sie zufällig bei der Arbeit in Franken kennen, dabei stammen beide aus Brandenburg – er aus Frankfurt (Oder), sie aus Königs Wusterhausen, wo das Ehepaar nun zusammen mit der gemeinsamen Tochter lebt. Inzwischen sind sie seit 18 Jahren verheiratet. „Seinen Humor und seine Ehrlichkeit schätze ich immer noch“, sagt Cindy Mitsehke.

Anja Strauß kommt gerade vom Arzt, im Kinderwagen schiebt sie ihren drei Monate alten Sohn vor sich her. Nach ihrem Ehemann gefragt, gerät sie ins Schwärmen: Der sei sehr ehrlich, ein sehr treuer Mensch und wirklich liebevoll. „Er macht mir schöne Komplimente“, erzählt Strauß. Und was sie an ihrem Mann besonders schätzt? „Dass er er mir all seine Liebe schenkt“. (VON LUKAS ZDRZALEK)

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