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Dahme-Spreewald Was versteckt sich hinter den Ruinen von Groß Köris?
Lokales Dahme-Spreewald Was versteckt sich hinter den Ruinen von Groß Köris?
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17:06 12.06.2019
Die Filmemacher und ihre Protagonisten am Dienstagabend in der Pension „Schwalbennest“ Quelle: Gerlinde Irmscher
Groß Köris

Gespannt verfolgten am Dienstagabend die Besucher in der Pension „Schwalbennest“ in Groß Köris das Geschehen auf der Leinwand. Zu sehen war der Film „Die Ruinen von Groß Köris“, in dem die Geschichte des PionierferienlagersHeinrich Rau“ am Roßkardtsee in Groß Köris erzählt wird.

Das Thema konnten sich die Schüler selbst aussuchen

Das Areal, wo sich einst 1000 Kinder erholten, ist dem Verfall preisgegeben. Gedreht haben ihn die Schüler der 5. Klasse von der Oberschule Schenkenland. Das Thema für den Dokumentarfilm – Zeitenwandel und Umbrüche – konnten sie sich selbst aussuchen. Überhaupt haben die Schüler alles allein gemacht. Beratend zur Seite standen ihnen in erster Linie die Filmemacherin Henrike Meyer, die Klassenleiterin Johanna Thiel und die Kunstlehrerin Peggy Kettlitz.

Protagonisten aus dem Ort

Zum Thema „Pionierferienlager“ fanden sich Protagonisten im Ort, die sie für ihren Film gewinnen konnten, wie Micha Thiemig von der Lagerleitung, den Lagerarzt Hans-Ulrich Keller, Monika Sommer und Helga Henow. Im Ortsarchiv gab es Fotos und im Sächsischen Staatsarchiv einen alten Film. „Wir haben im Internet recherchiert und sind auf Andreas von Bergen aus Leipzig gestoßen“, berichtet June Heinrich. Er war sowohl als Kind als auch als Gruppenleiter in Groß Köris und folgte der Bitte der Schüler, in ihrem Film mitzuwirken.

Szenenauswahl war noch einmal knifflig

Am Ende musste eine schwere Entscheidung getroffen werden. „Wir hatten Material von dreieinhalb Stunden und der Film durfte nur zwanzig Minuten lang sein“, erzählt Marco Sinnhuber. Also galt es noch einmal genau zu überlegen, welche Szenen und in welcher Reihenfolge sie im fertigen Film zu sehen sind. Und das dies ausgezeichnet gelungen ist, davon konnten sich die Zuschauer überzeugen, die dann auch nicht mit Applaus geizten. Die Filmemacher wieder rum bedankten sich bei all jenen, die sie unterstützt hatten, vor allem auch bei den Protagonisten.

Danke sagen

„Wir sind völlig unwichtig im Verhältnis zu dem, was ihr mit so viel Freude und Lust geleistet habt. Dafür möchten wir Danke sagen“, erklärte Micha Thiemig nicht nur im Namen der Protagonisten.

Von Gerlinde Irmscher

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