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Wildau Corona: Neue Teststation an der TH Wildau
Lokales Dahme-Spreewald Wildau

Corona: Neue Teststation an der TH Wildau

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17:40 19.10.2020
Baustelle Haus 100, 15, Bibliothek, Campus
Baustelle Haus 100, 15, Bibliothek, Campus Quelle: Nadine Pensold
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Dahme-Spreewald

Die Zahl der Coronafälle im Landkreis Dahme-Spreewald hat sich am Montag um drei erhöht. Damit sind derzeit insgesamt 65 Personen tatsächlich infiziert. Vom Labor bestätigt wurden bisher insgesamt seit Ausbruch der Pandemie 433 positive Fälle. Nach wie vor sind acht Todesfälle zu beklagen. 360 Corona-Patienten sind wieder genesen. Die aktuelle Sieben-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Landkreis Dahme-Spreewald bei 33,4.

Neue Corona-Teststelle an der TH in Wildau

In Wildau wird eine neue Corona-Teststelle eingerichtet, vor allem für die Bevölkerung im Norden des Landkreises. Ab Mittwoch, dem 21. Oktober, können sich Kinder und Erwachsene mit akuten Erkältungssymptomen (Fieber, Husten, Schnupfen etc.) an der Technischen Hochschule in Wildau am Hochschulring 1 in Haus 17, Räume 17-0022 und 17-0025 auf das Coronavirus testen lassen. Möglich ist das montags zwischen 15 und 17 Uhr sowie Mittwoch, Freitag und Samstag von 10 bis 12 Uhr. Die Teststation ist nur von der Straße aus erreichbar. Spätestens ab 1. November ist eine Online Terminbuchung möglich. „Die Besetzung der Ambulanz erfolgt durch ärztlich niedergelassene Kollegen, die das zusätzlich zu ihrer Praxistätigkeit möglich machen“, so Mitinitiatorin Susanne Scheiner, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie in Wildau laut der Pressemitteilung des Landkreises. „Durch die fachkundige Zusammenarbeit von Kassenärztlicher Vereinigung Brandenburg, Technischer Hochschule Wildau, Stadt Wildau, Klinikum Dahme-Spreewald und Landkreis konnten wir das Testzentrum hier im Norden des Kreises einrichten“, sagt Gesundheitsdezernent Carsten Saß.

„Über die Anfrage, die Corona-Teststation auf unserem Campus einzurichten, bestand innerhalb unseres Corona-Krisenstabs sofort Einigkeit“, erläutert Thomas Lehne, Kanzler der TH Wildau. „Zusammen mit Susanne Scheiner haben wir dabei ein wirksames und sicheres Konzept entwickelt, wie wir den Aufwand für die Patientinnen und Patienten verringern und unserer Sorgfaltspflicht als Arbeitgeber bestmöglich nachkommen können.“ Die Räume können ausschließlich von außen betreten und nach dem Abstrich auf direktem Weg wieder nach außen verlassen. Andere Räumlichkeiten der TH seien für die Patienten nicht zugänglich. Nach dem Test würden die Proben gesammelt, sicher verschlossen in das Corona-Testlabor der TH transportiert und dort ausgewertet.

Für den südlichen Landkreis bieten weiterhin die niedergelassenen Ärzte Dr. Christine Wendt, Dr. Beate Kruse, Dipl.-Med. Barbara Zachert, Dr. Birgit Maack und Dr. Susanne Kieckebusch Corona-Sprechstunden an.

Positiver Fall in der Gemeinschaftsunterkunft Waßmannsdorf

Das Gesundheitsamt ermittelt zudem zu einem positiven Fall in der Gemeinschaftsunterkunft in Waßmannsdorf. Die Person wurde in einem separaten Bereich unter Quarantäne gestellt. zudem wurden in Zusammenarbeit mit der Heimleitung eine enge Kontaktpersonen identifiziert und unter häusliche Quarantäne gestellt.

Ermittlungen in Schlachthof in Niederlehme abgeschlossen

Das Gesundheitsamt konnte inzwischen die Ermittlungen zu den Infektionsfällen der vergangenen Woche in der Märkischen Geflügelhof-Spezialitäten GmbH, dem Wiesenhof-Schlachthof, in Niederlehme abschließen. Die Testungen von 50 Mitarbeitern der betroffenen Produktionslinien waren alle negativ.

Corona-Fall im AWO Wohnpark Glienig (Gemeinde Steinreich)

Für den AWO-Wohnpark Glienig liegen von 21 Mitarbeitern und 15 Bewohnern die Testergebnisse vor, alle sind negativ. Die Hygienemaßnahmen werden in der Einrichtung nach den Vorgaben des Robert Koch-Instituts detailliert umgesetzt, so der Kreis. Die Quarantänemaßnahmen und das allgemeine Besuchsverbot werden am Donnerstagvormittag wieder ausgesetzt. In der vergangenen Woche wurden zwei Beschäftigte positiv getestet.

Aktuelle Gesundheitslage in den LDS-Kommunen

Folgendes Gesamtbild der Infizierten (davon Genesene / Verstorbene) ergibt sich in den Dahme-Spreewald-Kommunen seit Februar 2020: Königs Wusterhausen 120 (102/6), Schönefeld 110 (80/0), Zeuthen 38 (34/0), Wildau 27 (23/0), Lübben 23 (22/0), Mittenwalde 19 (19/0), Gemeinde Schulzendorf 13 (12/0), Gemeinde Heidesee 11 (10/0), Amt Schenkenländchen 11 (9/0), Amt Unterspreewald 15 (10/0), Eichwalde 9 (9/0), Gemeinde Bestensee 8 (8/0), Gemeinde Märkische Heide 8 (7/1), Amt Lieberose/Oberspreewald 13 (8/0), Stadt Luckau 7 (6/1) und Gemeinde Heideblick 1 (1/0).

Von MAZonline