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Wildau Kind von AfD-Anhängern abgelehnt: Kubicki (FPD) warnt vor Ausgrenzung
Lokales Dahme-Spreewald Wildau Kind von AfD-Anhängern abgelehnt: Kubicki (FPD) warnt vor Ausgrenzung
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13:00 30.11.2019
Wolfgang Kubicki (FDP). Quelle: Christoph Soeder/dpa
Wildau

Der Vizepräsident des Bundestages und stellvertretende FDP-Vorsitzende, Wolfgang Kubicki, hat davor gewarnt, AfD-Mitglieder und Sympathisanten gesellschaftlich auszugrenzen. „Die Menschenwürde gilt auch für AfD-Mitglieder“, sagte Kubicki am Samstag bei dem Sonderparteitag der Brandenburger FDP in Wildau (Dahme-Spreewald).

Er griff dabei den Fall aus dem benachbarten Königs Wusterhausen auf, wo Tagesmütter die Betreuung eines Kindes mit der Begründung abgelehnt haben, dass die Eltern mit der AfD sympathisierten. „Ich lese von Tagesmüttern, die Kinder nicht betreuen wollen. Wir vermieten Säle nicht an die AfD“, sagte Kubicki. „Das ist ein Meinungsdiskurs, der darauf hinausläuft, den anderen niederzubrüllen.“ Dies sei der falsche Weg. Auch er sehe die AfD und ihre Positionen kritisch. „Aber ich brülle sie nicht nieder, ich argumentiere“, sagte der FDP-Vize.

Wie die MAZ berichtete, hatten in Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) Tagesmütter schriftlich einen Aufnahmeantrag zweier Eltern abgelehnt, die nach eigenem Bekunden zwar nicht der AfD angehören, aber sich als deren Anhänger bezeichnen. Sie hatten entsprechende Inhalte in der Vergangenheit in sozialen Medien gepostet.

Von Torsten Gellner

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