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Wildau Weihnachtsmarkt in Wildau ist Publikumsmagnet
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21:56 07.12.2019
Trotz Regen strömten am Wochenende Hunderte von Besuchern zum Klubhaus an der Dahme. Quelle: Josefine Sack
Wildau

Der „Wildauer Weihnachtszauber“ ist in diesem Jahr in die zweite Runde gegangen: Der Weihnachtsmarkt, der am zweiten Adventswochenende stattfindet, hat Tradition in Wildau. Fast 15 Jahre lang fand er unter dem Namen „Wildauer Weihnachtsfeuer“ auf dem Marktplatz in der Neuen Mitte statt. 2018 wagten die Veranstalter, der Gewerbeverein und die Wohnungsbaugesellschaft Wiwo, einen Neuanfang an der „Villa am See“.

Der „Wildauer Weihnachtszauber“, organisiert von der Wohnungsbaugesellschaft Wiwo und dem Gewerbeverein, ging in diesem Jahr in die zweite Runde. Ein Rundgang über den Weihnachtsmarkt an der Dahme:

Obwohl die Wildauer anfangs skeptisch waren, ging das Konzept auf. Wer am Samstagnachmittag mit dem Auto anreiste, fand rund um das Klubhaus kaum einen Parkplatz. Hunderte von Menschen, darunter viele Familien, strömten auf den Weihnachtsmarkt an der Dahme. Selbst einige Regenschauer am Abend vermochten die weihnachtliche Stimmung nicht zu trüben. Die Veranstalter hatten für diesen Fall vorgesorgt und Pavillons aufgebaut.

Ohne Ehrenamtler kein Weihnachtsmarkt

„Die Vorbereitungen haben uns das ganze Jahr beschäftigt“, sagte Frank Demmel, Vorsitzender des Gewerbevereins. Allein den unzähligen ehrenamtlichen Unterstützern sei es zu verdanken, dass der beliebte Weihnachtsmarkt jedes Jahr aufs Neue gelingt. An mehr als einem Dutzend Buden und Imbisswagen konnten die Besucher von Freitag bis Sonntag schlemmen und kleine Geschenke kaufen.

Wer mochte, konnte sich bei Kaffee und Stollen von der Reederei Kutzker’s über die Dahme schippern lassen. Und auch für die Kleinen wurde allerhand geboten. Zwar fehlte die gemütliche Märchen-Jurte aus dem vergangenen Jahr. Ulrike Tippe, Präsidentin der TH Wildau, las stattdessen auf der riesigen Bühne vor dem Klubhaus aus Astrid Lindgrens „Lotta“. Am Nachmittag unterhielten die Künstler der „Zauberwerkstatt“ die Kinder mit einem vorweihnachtlichen Theaterprogramm.

Tradition und Party

Kritiker, die sich 2018 noch über ein fehlendes Kinderkarussell beklagt hatten, wurden in diesem Jahr in dreifacher Hinsicht überrascht: Neben einer kleinen Eisenbahn und einem Kettenkarussell sorgte eine überdimensionale, begehbare Schneekugel für Freude – und das nicht nur bei Kindern. Die Besucher konnten ins Innere der Kugel schlüpfen und dort kostenlos für ein Foto posieren.

Am Abend wurde das Familienfest zur Weihnachtsparty: Auf der Bühne sorgten zunächst das Jazz-Quartett „BarWeaver“ und später die Coverband „Rockfire“ für ausgelassene Stimmung. „Der große Aufwand hat sich gelohnt“, lautete das Fazit von Frank Demmel. „Da soll mal einer sagen: In Wildau ist nichts los“, gab ihm ein Besucher recht.

Der „Wildauer Weihnachtsmarkt“ hat noch bis zum Sonntag, 8. Dezember, bis 18 Uhr geöffnet. Alle Infos gibt es hier.

Von Josefine Sack

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