Liebe auf den zweiten Blick
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00:30 28.05.2018
Christa und Alfred Moch feiern Diamantene Hochzeit Quelle: Irmscher
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Wildau

„Guck sie dir mal an, das ist ’ne ganz Nette“, sagte die Mutter von Alfred Moch zu ihrem Sohn, als sie im Krankenhaus in Schkeuditz lag und meinte damit Schwesternschülerin Christa. Und so lernten sich Christa und Alfred Moch kennen. Später, wenn es darum ging, Meinungsverschiedenheiten auszuräumen, war sie allerdings der Meinung: „Aus euch wird nie ein Paar“. Doch da hatte sie sich geirrt. Am 25. Mai feiern Christa und Alfred Moch aus Wildau ihre diamantene Hochzeit. Sie haben sich daran gehalten, was die Mutter mit auf den Weg gegeben hatte: Eine Ehe ohne Streit gibt es nicht, aber vor dem Schlafengehen muss alles wieder gut sein.

„Bei mir war es Liebe auf den ersten Blick“, erinnert sich Alfred Moch. „Doch als ich sie ganz am Anfang mal zum Tanzen eingeladen hatte, hat sie mich sitzen lassen, da wäre dann fast Schluss gewesen“, erzählt er. „Darauf habe ich ihm mir noch einmal richtig angeguckt und dachte, den kannst du doch nicht laufen lassen“, erinnert sich Christa Moch mit einem Schmunzeln im Gesicht. Für sie war es eben die Liebe auf den zweiten Blick. Es dauerte nicht lange und die beiden verlobten sich. Am 25. Mai 1958 war dann der große Tag. Im Wermsdorfer Jagdschloss gaben sich Christa und Alfred Moch das Jawort.

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Zwei Kinder, vier Enkel und Urenkel Fynn

Alfred Moch studierte inzwischen in Wildau an der Fachhochschule. Seine Frau, die mit ihrer Schwesternausbildung fertig war, folgte ihm nach Wildau, wohnte zunächst in einem möblierten Zimmer in der Karl-Marx-Straße. Später gab es die erste gemeinsame Wohnung in einem Gartenhäuschen in der Wildbahn. Tochter Angela wurde geboren und 1963 Sohn Wolfgang. Er wohnt in Ludwigsfelde und wenn Not am Mann ist, kommt er nach Wildau, um die Eltern zu unterstützen. Die Eheleute freuen sich über vier Enkelkinder und Urenkel Fynn.

23 Jahre lang, bis Dezember 2017, hat Christa Moch die Selbsthilfegruppe Diabetes in Königs Wusterhausen geleitet. Ihr Mann Alfred unterstützte sie dabei. Wenn man zufrieden ist, hält man zusammen durch, da sind sich die Eheleute einig.

Von Gerlinde Irmscher

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