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Wildau Wasserbüffel in der Warteschleife
Lokales Dahme-Spreewald Wildau Wasserbüffel in der Warteschleife
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02:19 27.05.2018
Die Wasserbüffel waren 2017 erstmals auf den Dahme-Wiesen,. Sie sollen für zunächst fünf Jahre hier den Sommer verbringen. Quelle: Gerlinde Irmscher
Wildau

Die Rückkehr der Wasserbüffel auf die Dahme-Wiesen in Wildau verzögert sich. Mit knapper Mehrheit sprach sich der Stadtrat gegen die Fortführung des Projekts aus. Das ist aber nicht das letzte Wort. „Wir werden wahrscheinlich eine Einigung finden“, sagte SPD-Fraktionschef Jürgen Mertner der MAZ.

Ein Aufschub, keine Absage

CDU-Fraktionschef Mark Scheiner sprach ebenfalls von einem Aufschub, „bis die Maßnahmen erklärt sind“. Die Linksfraktion kritisierte die Ablehnung hingegen. Umweltausschussvorsitzende Katrin Rudolph (Linke) teilte mit, der Einsatz der Tiere im vorigen Jahr sei positiv, der Zuspruch in der Bevölkerung groß gewesen. Deshalb sollten die Wasserbüffel wieder auf die Wiesen geholt werden.

Projekt im Flughafenumfeld

Durchgeführt wird das Projekt von der kommunalen Gesellschaft BADC. Sie setzt für die Landkreise LDS und TF sowie Gemeinden im Flughafenumfeld die Ausgleichsmaßnahmen für Firmenansiedlungen um. Laut Geschäftsführerin Antje Gierschick stehen für das aktuelle Projekt mit einer Laufzeit von 20 Jahren insgesamt 400 000  Euro eines Unternehmens bereit. „Wenn die Stadtverordneten das nicht wollen, suchen wir einen anderen

Ein Schild informiert an den Dahme-Wiesen über den Einsatz der Wasserbüffel. Quelle: Gerlinde Irmscher

Standort.“ Sie hofft aber auf Zustimmung, will den Stadtpolitikern das Vorhaben erklären. Es habe „Kommunikationsprobleme“ gegeben. Ab Juni sollen die Büffel diesmal auf einer Wiesenfläche der Stadt weiden.

Wiesen-Pächter will runden Tisch

Wiesen-Pächter André Gruber fordert zuvor einen runden Tisch mit der Stadt zu den Ausgleichsmaßnahmen auf den Wiesen für die Hafenerweiterung. „Ich habe nichts gegen die Büffel, aber erst dann gebe ich Ruhe.“ Er spricht von verschwundenen Geldern und nicht erbrachten Leistungen.

Bürgermeister verspricht bessere Kommunikation

Bürgermeister Uwe Malich (Linke) bestreitet das, ist zu einem Gespräch über die Nutzung der Wiesen aber bereit. Zum SVV-Beschluss sagte er: „Ich hoffe, dass wir die Kuh vom Eis und die Büffel auf die Wiese kriegen.“ Das BADC-Projekt sei ein Segen für Wildau. Als Lehre soll die Kommunikation verbessert werden.

SVV-Ausschuss prüft Vorwürfe

Ein Untersuchungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung prüft inzwischen die Vorgänge um die Ausgleichsmaßnahmen der Hafengesellschaft Lutra.

Von Frank Pawlowski

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