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Wildau Anglerverein stellt 19. Kinderfest auf die Beine
Lokales Dahme-Spreewald Wildau Anglerverein stellt 19. Kinderfest auf die Beine
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19:57 02.06.2019
An der aufgeblasenen Rutsche war der Andrang groß. Quelle: Gerlinde Irmscher
Wilda

Großer Andrang herrschte am Samstagnachmittag auf dem Gelände des Wildauer Angelvereines am Dahmeufer. Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass der Verein immer um den 1. Juni zum Kinderfest einlädt. Nicht nur bei den Wildauer Kindern hat es sich herumgesprochen, dass man dort viele tolle Dinge machen kann, inzwischen kommen die Besucher auch aus den Nachbarorten und selbst aus Berlin nach Wildau. Attraktionen sowie Zuckerwatte, Eis, Getränke und ein Los für die Tombola sind für die „Hauptpersonen“ kostenlos.

Eine große Attraktion waren ohne Zweifel die Water Walking Balls und da war es auch nicht schlimm, wenn man etwas warten musste, um endlich in den Ballon steigen zu können. „Das war für mich ein ganz neues Erlebnis. Ich habe auch gleich ein paar Tricks ausprobiert, um das Gleichgewicht zu halten“, erzählte Anur voller Begeisterung. Der Zehnjährige war mit seinen Eltern aus Berlin nach Wildau gekommen. „Ein bisschen komisch war es schon, weil der Boden so wabbelig war, aber es hat Spaß gemacht“, erklärte John.

Großer Andrang bei der Wasserschutzpolizei

Um auf dem Bungee-Trampolin durch die Luft zu fliegen, war auch Geduld gefragt, ebenso am Boot der Wasserschutzpolizei, das an einem Steg festgemacht hatte. Auf einem Polizeiboot zu sein, alles anfassen zu dürfen oder gar mal Kapitän zu spielen, hatte seinen Reiz. Bruno konnte gar nicht genug bekommen, räumte aber dann doch den Platz für die anderen Kinder. Wobei sich die Großen bei Oberkommissarin Anna Schmidt eher nach den geltenden Vorschriften auf dem Wasser erkundigten.

Bruno hatte sichtlich Spaß auf dem Polizeiboot. Quelle: Gerlinde Irmscher

„Du musst ganz vorne schlagen“, so der Tipp von Fabian Günther an den fünfjährigen Robin bei „Hau den Lukas“. Dessen Ziel es war es, bis zur acht zu kommen und nach wiederholtem Male waren es sogar fast neun. Wobei bei Kiron (9) die Glocke gleich am höchsten Punkt bei zehn Punkten anschlug.

Kinderkarussell dreht sich pausenlos

Aber auch ganz einfache Dinge, wie zum Beispiel einen Nagel in einen Holzklotz einschlagen, fanden großen Anklang. „Es macht einfach Spaß den Kindern dabei zuzusehen“, freute sich Thomas Kuhn vom Gewerbeverein, der darüber wachte, dass der Hammer auch den Nagel richtig trifft. „Zurücktreten, es geht los“, war von Bernd Schust zu hören, bevor er mit einem Knopfdruck das Kinderkarussell in Gang setzte. Eine Pause gab es für ihn nicht, die Mädchen und Jungen drehten unermüdlich ihre Runden.

Joel Zieker und Bruno Robert von der Wildauer Jugendfeuerwehr standen den Kleinen zur Seite, wenn der Schlauch mit dem sie einen „Brand“ löschten dann doch etwas zu schwer war.

Organisatoren danken den Unterstützern

Bereits im Winter beginnt Beate Faber, sie ist im Verein für Kultur zuständig, mit den Vorbereitungen. Da geht es nicht nur um die Organisation des Kinderfestes, es müssen Sponsoren gesucht werden, denn alleine können die Angler so ein Fest nicht stemmen. Beim Gewerbeverein und Unternehmen in der Region stößt sie dabei auf offene Ohren und auch die Stadt hat sich mit 750 Euro beteiligt.

„Das Kinderfest ist mein Highlight, dafür lebe ich und der Dank sind die strahlenden Kinderaugen heute“, sagte Beate Faber. „Wir freuen uns, dass unser Fest so großen Anklang findet. Danke an all die fleißigen Helfer, ohne sie wäre das nicht möglich“, sagte Vereinsvorsitzender Raymond Müßiggang und versprach, dass dass das diesjährige Fest nicht das Letzte war: „Wir haben noch ein paar vor“, sagte er.

Von Gerlinde Irmscher

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