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Wildau Friedenspanzer hält auf dem Bahnhofsvorplatz
Lokales Dahme-Spreewald Wildau Friedenspanzer hält auf dem Bahnhofsvorplatz
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00:23 28.04.2019
Mit Knoten im Geschütz: Der aufblasbare Friedenspanzer der Linken steht am 26. April vormittags auf dem Bahnhofsvorplatz in Wildau. Quelle: Linke
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Wildau

Er ist knallrot, hat einen Knoten im Geschütz und Blümchen als Aufdruck. Der aufblasbare Panzer steht am 26. April von 7 bis 12 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz in Wildau. Die Linken protestieren mit der Aktion gegen militärische Auslandseinsätze der Bundeswehr und gegen deutsche Rüstungsexporte.

„Bomben schaffen keinen Frieden“ heißt die bundesweite Kampagne der Bundestagsfraktion der Linken. Der Kreisverband Dahme-Spreewald hat den Friedenspanzer nach Wildau geholt. „Es ist fast schon Alltag geworden, dass Panzer auf Zügen durch unsere Bahnhöfe in Richtung Osten rollen. Deshalb wollten wir was machen“, sagte Kreisvorsitzener Michael Wippold. Die Linken fordern humanitäre Hilfen in den Kriegsgebieten.

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„Das einzige, was in Wildau in die Luft fliegt, werden Friedenstauben sein“, sagte Wippold. Um 10.30 Uhr sollen 16 Tauben aufsteigen. Bundespolitiker der Linken kommen nicht nach Wildau, dennoch wird ein prominenter Gast erwartet. Der Zeuthener Günter Pappenheim wurde eingeladen. Der 93-Jährige ist einer der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Kreispolitiker der Linken und Mitglieder des Wildauer Stadtverbandes sind vor Ort, ebenso Wildaus Bürgermeisterkandidat Matthias Mnich (Linke). Er ist ab 8.30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz.

Von Frank Pawlowski