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Wildau Fest der Begegnung gut besucht
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19:37 18.11.2018
Kulturübergreifender Spaß: Ein Kreistanz zum Abschluss der Projektreihe beim Fest der Begegnung. Quelle: Aaliyah Sarauer
Wildau

Eine ganze Reihe von Workshops hatte die Technische Hochschule in Wildau bereits zum Thema Integration gemacht. Am Samstag feierte sie im Volkshaus mit einem „Fest der Begegnung“ das Finale.

Bei dem Fest ging es auch darum, die Workshops der vergangenen Wochen und Monate noch einmal zu reflektieren. „Spielräume der Begegnung – Kulturwerkstatt Wildau“ hieß die gesamte Reihe, in der Christiane Amede und Susanne Schulz unter der künstlerischen Leitung von Laura Hakenbeck Gesangs- oder Backkurse anboten.

Fördergeld vom Land

Es habe eine Ausschreibung vom Kulturministerium für Integrationsprojekte gegeben, erzählt TH-Mitarbeiterin Christiane Ameda. Die TH Wildau hat auch ein Welcome Center, das sich um die Integration von Geflüchteten und die Vorbereitung auf ein Studium kümmert.

Deshalb habe es nahegelegen, sich um Fördergeld zu bewerben und eine integrative Kulturreihe auf die Beine zu stellen, erzählt sie weiter. Die Hochschule bekam schließlich auch den Förderzuschlag für die Idee.

Ziel ist Integration

Das Ziel des Projekts war es nicht nur, Geflüchtete zu integrieren. Es sollten vor allem Geflüchtete mit Wildauern zusammengebracht werden. Und so entstand unter anderem der Workshop zum Tortenbacken.

Den leitete Nabil Ahmed. Der Syrer ist gelernter Konditor und zeigte den Interessierten in zwei Workshops die Kunst des Backens und Verzierens. Am Samstagnachmittag wurde auf das Projekt zurückgeblickt. Die Wildauer wurden dabei dazu angehalten, offen für neue Begegnungen zu sein.

Leute aus allen Geschichten

Tatsächlich tanzten und aßen die Besucher dann auch zusammen. „Ich freue mich, dass dieses Fest so dynamisch ist. Dass wirklich Leute aus allen Schichten gekommen sind“, sagte Christiane Ameda.

Ein weiteres Projekt stellten an dem Nachmittag einige Schüler der vierten Klasse der Wildauer Grundschule vor. Sie hatten das Thema Flucht im Sachkundeunterricht behandelt. „Wir haben darüber gesprochen, aus welchen Ländern die Menschen flüchten, aus welchen Gründen, wie die Flucht verläuft und wie die Menschen dann hier in Deutschland leben“, erzählte die Lehrerin, Caroline Fechner.

Zum Abschluss interviewte die Klasse die 16-jährige Maryam Harchimi. Sie ist mit ihrer Mutter und ihrem kleinen Bruder aus Afghanistan geflüchtet. „Ich habe das gerne gemacht. Wenn die Kinder über die Flucht Bescheid wissen und wissen, wie die Flüchtlingskinder nach Deutschland gekommen sind, haben sie mit ihnen vielleicht besseren Kontakt und können sie besser verstehen“, so Maryam.

Von Aaliyah Sarauer

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