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Wildau Stadt unterstützt Ansiedlung von Ärzten im A 10-Center
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16:35 28.10.2019
Das A10-Center in Wildau will mehr Platz für Mode schaffen. Quelle: Frank Pawlowski
Wildau

Den geplanten Veränderungen im Wildauer A 10-Center steht fast nichts mehr im Wege. Der Wildauer Stadtrat hat die Änderung des Bebauungsplanes gebilligt und die Offenlegung der Unterlagen beschlossen.

Arztpraxen möglich

Die geänderten Pläne sehen vor, dass sich künftig im Einkaufszentrum auch Ärzte und Therapiepraxen ansiedeln können. Außerdem werden Beschränkungen bei Verkaufsflächen aufgehoben und Obergrenzen neu festsetzt. So kann Bekleidung künftig auf knapp 26.000 statt auf 19.000 Quadratmetern angeboten werden. Bei Schuhen und Lederwaren steigt die Verkaufsfläche von 2850 auf 4400 Quadratmeter. Insgesamt vergrößere sich die Verkaufsfläche des Zentrums aber nicht.

Höherer Anteil von Mode

Die A10-Betreiber hatten von „notwendigen Marktanpassungen“ gesprochen. Mit dem höheren Modeanteil wolle das Zentrum seine Wettbewerbsfähigkeit in der Region Berlin und Brandenburg wahren. Zuletzt hieß es, die Umbauten sollen im Frühjahr 2020 beginnen und anderthalb Jahre dauern. Das Gros der jetzigen Mieter solle bleiben, einige würden umziehen.

Grünpflege kostet mehr Geld

Für die Grünpflege im Stadtgebiet haben die Stadtverordneten Mehrausgaben in Höhe von knapp 47.000 Euro bewilligt. Die Verwaltung hatte das unter anderem mit zusätzlichem Aufwand durch die Witterung und durch Maßnahmen zur Gefahrenabwehr begründet. Auch Sturmschäden vom Oktober 2017 müssten immer noch beseitigt werden. Extreme Dürre, hartnäckige Unkräuter oder die Baumpflege abseits von Straßen hätten der Stadt im vorigen Jahr erhebliche Mehrkosten beschert, so das Rathaus.

Digitale Verwaltung

Bei der Digitalisierung der Verwaltung will Wildau einen großen Schritt vorankommen. Dafür wird sogar der Einsatz eines Digitalmanagers geprüft. So soll umgehend ein Rats- und Bürgerinformationssystem eingeführt werden, das bereits im vorigen Jahr beschlossen wurde. Ziel sei es, die Digitalangebote der Stadt bürgerfreundlicher zu machen. Die elektronische Verwaltung, etwa die Abgabe von Online-Anträgen, soll den Gang zum Amt in den meisten Fällen überflüssig machen. Die Wildauer sollten künftig „so wenig Zeit wie irgendmöglich für Tätigkeiten im Amt aufwenden müssen“, heißt es in dem Antrag der Fraktion CDU/FDP.

Verstärkung für Seniorenbeirat

Als weiteres Mitglied in den Seniorenbeirat Wildau ist Reiner Höhne berufen worden. Damit sind jetzt sieben der neun Beiratsplätze besetzt. Einige Kandidaten hatten die Wahl nicht angenommen. Vorsitzender ist Norbert Schmidt, seine Stellvertreterin ist Sieglinde Stellmacher, außerdem gehören dem Beirat an: Brigitte Rink, Ingrid Mertner, Andreas Beckmann, Bärbel Richter.

Von Frank Pawlowski

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