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Wildau Stadt stoppt Kita-Neubau am Hasenwäldchen
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16:36 12.02.2020
Die Wildauer Kita-Baustelle zwischen Freiheitstraße und Hasenwäldchen. Quelle: Frank Pawlowski
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Wildau

Die Bauarbeiten für die neue Kita am Hasenwäldchen in Wildau sind gestoppt worden. Grund sind Unstimmigkeiten mit dem Bauherren, der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Wiwo, über die Auftragsvergabe. Die Stadt habe ihr deshalb die Verantwortung für das Vorhaben entzogen und werde die Kita nun in eigener Regie bauen. Darüber informierte Bürgermeisterin Angela Homuth (SPD) am Dienstagabend den Hauptausschuss des Stadtrates.

Aufträge werden ausgeschrieben

Homuth sprach von Verstößen gegen das Vergaberecht. Als kommunale Gesellschaft hätte die Wiwo die Aufträge ausschreiben müssen, das sei aber nicht geschehen. Die Stadt werde das jetzt nachholen, sagte Homuth am Mittwoch der MAZ. Der Neubau könnte sich dadurch mindestens um ein halbes Jahr verzögern. „Für die Kitaplätze werden wir Lösungen finden. Die Kinder werden versorgt sein“, sagte sie.

Erweiterung der Grundschule

Das Vorhaben hängt mit der Erweiterung der Wildauer Grundschule und den Neubau einer Sporthalle auf dem Schulgelände zusammen, die 2021 starten soll. Die benachbarte Kita „Wirbelwind“ muss dafür weichen. Sie soll in den Neubau am Hasenwäldchen umziehen. Die Kapazität dort wird mit 250 Plätzen fast doppelt so groß sein. Die Stadt will damit für den erwarteten Anstieg der Kinderzahlen gewappnet sein.

Die Grundschule Wildau mit dem Anbau, der für die bevorstehenden Bauarbeiten schon errichtet wurde. Quelle: Frank Pawlowski

Angela Homuth sagte nun, dass die Verzögerung des Kita-Neubaus werde die Schulerweiterung nicht behindern. Falls nötig, würden Kitakinder vorübergehend anderswo untergebracht. Der Bebauungsplan für die Schule soll am 25. Februar im Stadtrat beschlossen werden. Der Hauptausschuss empfahl das am Dienstagabend einstimmig.

Der Baustart für die Kita hatte sich wegen der Altlastensanierung im benachbarten Hasenwäldchen verzögert. Das Kita-Grundstück selbst war aber nicht verunreinigt. Ursprünglich sollte die Kita in diesem Jahr fertiggestellt werden.

Von Frank Pawlowski

Wildaus Bürgermeisterin Angela Homuth (SPD) gab im Hauptausschuss eine Erklärung zum Korruptionsverdacht gegen sie ab. Mit einer Aussage zum umstrittenen Grundstück sorgte sie für eine Überraschung.

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