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Wildau Kunst im A 10-Center
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18:45 08.10.2019
Der Italiener Giuseppe Medagli bei seiner Arbeit. Quelle: Gerlinde Irmscher
Wildau

Es ist wieder so weit: Ab Donnerstag, dem 10. Oktober, können die Besucher des A10-Centers in Wildau nicht nur einkaufen oder bummeln, sie können sich gleichzeitig auch an Kunstwerken erfreuen. Die Mall des Centers verwandelt sich dann zum 5. Mal in einen Tempel der Kunst. 27 Künstler aus Berlin und Brandenburg zeigen bei der „Art – A10“ ihre neuen Werke. In der Ausstellung werden Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie und Bildhauerei zu sehen sein. Schirmherrin ist Martina Münch (SPD), Kulturministerin des Landes Brandenburg.

Besonderes Ausstellungsformat

„Die ,Art – A10’ ist ein besonderes Ausstellungsformat an einem ungewöhnlichen Ort. Regionale Künstlerinnen und Künstler präsentieren ihre Arbeiten dort, wo täglich viele Menschen unterwegs sind“, so Münch. Die Ausstellung biete die Möglichkeit, mit den Künstlern direkt in Kontakt zu kommen und interessante Kunstwerke zu entdecken. „Für die Region ist die Art-A10 mittlerweile eine feste Institution im Kulturkalender, die für Einwohner und Gäste gleichermaßen attraktiv ist“, so die Brandenburger Kulturministerin. Münch wird persönlich am Sonntag, dem 13. Oktober, zur Vernissage anwesend sein.

Vergabe des Kunstpreises Brandenburg

Ein besonderer Höhepunkt ist dann die Vergabe des „Kunstpreises Brandenburg“ aus ihrer Hand. Dotiert ist der Preis mit insgesamt 5.000 Euro. Er setzt sich aus drei Teilen zusammen: 3.000 Euro für den ersten Preis, 1.500 Euro für den zweiten Preis und 500 Euro für den dritten Preis. Wobei die beiden ersten Preise durch eine Jury bestimmt werden, ist der dritte Preis ein Publikumspreis. Dabei ist das Publikum aufgerufen, aus allen Exponaten seinen Favoriten zu wählen.

Hohes Niveau

Die Qualität der Exponate ist wie schon in den vergangenen Jahren auf einem hohem Niveau. Dementsprechend können sich die Besucher während der 18-tägigen Ausstellungszeit auf ein Kunsterlebnis der besonderen Art freuen. Zumal das nicht mit einem einmaligen Besuch abgetan sein muss. „Kunst soll nicht elitär sein“, erklärt Giuseppe Medagli, Kurator der Ausstellung und Verleger der Zeitschrift „Der Kunstplitz“ aus Wuppertal. Kunst solle zu den Menschen gehen und nicht umgekehrt, die Menschen zu der Kunst, was einen Museumsbesuch voraussetzt.

Kunst bei freiem Eintritt

Nicht umsonst lautet der Slogan der diesjährigen Ausstellung: „Die leichteste Art der Kunst zu begegnen“. Bei der „Art – A 10“ können Menschen der Kunst begegnen, zufällig oder auch zielgerichtet, je nach Lust und Laune die Kunstwerke betrachten, ohne dafür Eintritt bezahlen zu müssen. Die Ausstellung bietet ähnlich wie bei einer internationalen Kunstmesse der regionalen Kunstszene eine geeignete Bühne und eine einzigartige Chance, ihre Kunstwerke den Besuchern präsentieren zu können und dabei keinerlei Gebühren zu haben.

Die in Senzig lebende Künstlerin Violeta Vollmer in ihrem Atelier. Quelle: Gerlinde Irmscher

Mit dabei ist erneut der Berliner Maler Günter Böhme, der im Jahr 2017 den Brandenburgischen Kunstpreis mit nach Hause nehmen konnte. Auch von Violeta Vollmer, der in Senzig lebenden Künstlerin, sind wieder Bilder bei der „Art – A 10“ zu bewundern. Im vergangenen Jahr wurde sie mit dem zweiten Preis des Kunstpreises Brandenburg ausgezeichnet. „Für mich ist es interessant, im A 10 auszustellen.

Jeder Künstler hat seinen eigenen Platz, nicht wie bei manch anderen Ausstellungen, wo die Bilder verschiedener Künstler durcheinander hängen“, sagt Violeta Vollmer. Zudem sei es eine Möglichkeit, die vielen Freunde, die in der Region wohnen, einzuladen, die dann in aller Ruhe ihre Bilder betrachten können, ohne einen weiten Weg in Kauf nehmen zu müssen. Man kann gespannt sein, was die Preisträger in diesem Jahr präsentieren werden.

Besucher können verfolgen, wie ein Kunstwerk entsteht

Interessant wird es sicher, einmal diesem oder jenem Künstler bei der Arbeit über die Schulter zu schauen. In dem eigens dafür aufgebautem Atelier können die Besucher verfolgen, wie ein Kunstwerk entsteht, mit welchen Techniken die Künstler arbeiten. Unter ihnen ist auch Giuseppe Medagli. Der Italiener lebt und arbeitet seit 1981 in Wuppertal. Ein besonderes Markenzeichen von ihm sind unter anderem seine „verpackten Ölbilder“. Wann welcher Künstler im Atelier arbeitet, ist einem Plakat zu entnehmen.

Ein besonderes Erlebnis zur Vernissage wird die Perfomance von Olaf Haugk sein, wenn er inspiriert von einer Musikerin sein Bild vor dem Publikum beendet.

Die Ausstellung „Art – A 10“ ist vom 10. bis 27. Oktober im A10-Center in Wildau zu sehen.

Von Gerlinde Irmscher

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