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Wildau Kopfschütteln über Wildaus Bürgermeister
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13:43 05.10.2018
Uwe Malich Quelle: Oliver Hein
Wildau

Fassungslos und ungläubig haben Stadtpolitiker und Einwohner von Wildau auf die überraschende Ankündigung des erkrankten Bürgermeisters Uwe Malich (Linke) reagiert, doch im Amt bleiben zu wollen. Malich hatte am Donnerstag völlig überraschend seinen Antrag auf Versetzung in den Ruhestand zurückgezogen.

Verheerendes Echo auf Facebook

In der Facebook-Gruppe „Wir sind Wildau“ ist das Echo durchweg negativ. „Er tut sich und der Stadt damit keinen Gefallen“, kommentierte ein Nutzer. „Es ist den Wildauer Bürgern nicht fair gegenüber“, heißt es in einem anderen Eintrag. „Glaubwürdig ist er jedenfalls nicht mehr“, beklagt jemand. Und eine andere Nutzerin schrieb: „Langsam kommt man sich veräppelt vor.“ Einige Wildauer hielten die Meldung sogar für einen Scherz. „Ich kann das gar nicht glauben“, schrieb jemand entgeistert.

Linker Stadtverband ist sprachlos

Beim linken Stadtverband war man Freitag noch sprachlos. „Das hat uns selbst überrascht. Wir wissen nicht mehr, was wir sagen sollen“, sagte der stellvertretende Vorsitzende Helmut Arndt. Der CDU/FDP-Fraktionschef im Stadtrat, Mark Scheiner (CDU), sorgt sich um das Ansehen des Bürgermeisteramtes: „Nach diesem Hü und Hott habe ich keinerlei Vertrauen mehr.“ Die SVV-Vorsitzende Angela Homuth (SPD) sagte über Malich: „Er denkt nicht an die Stadt und die Mitarbeiter in der Verwaltung, für die er verantwortlich ist.“

Malich hofft auf neue OP

Malich wollte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgeben, weil er nach monatelanger Erkrankung nicht gesund wird. Nun hofft er, dass er nach einer weiteren Operation am kommenden Mittwoch die Arbeit im Rathaus doch wieder aufnehmen kann.

Von Frank Pawlowski

Völlig überraschend hat der erkrankte Wildauer Bürgermeister Uwe Malich (Linke) seinen Antrag auf Versetzung in den Ruhestand zurückgezogen. Er hofft, das Amt doch wieder ausüben zu können.

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