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Wildau Die neuen Mieter warten schon
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17:11 31.10.2019
Die Richtkrone schwebt vor dem Rohbau. Für den Richtspruch wurde sie hochgezogen. Quelle: Frank Pawlowski
Wildau

Die Bauarbeiter haben ein straffes Tempo vorgelegt. „Hut ab“, sagte Wildaus Bürgermeisterin Angela Homuth (SPD) anerkennend am Mittwoch auf der Baustelle. Nur knapp vier Monate nach der Grundsteinlegung wurde Richtfest gefeiert für den Neubau der Wildauer Wohnungsgenossenschaft. In der Wagnerstraße 1d entsteht ein Neubau mit elf Wohnungen und einer Gewerbeeinheit.

Blick aus einer der künftigen Wohnungen im Dachgeschoss. Quelle: Frank Pawlowski

Die neuen Mieter warten schon. Die meisten Wohnungen sind nämlich vergeben, wie Carsten Kröning vom Vorstand sagte. Die Interessenten sind überwiegend Genossenschaftsmitglieder. Die Gewerbefläche ist ebenfalls vermietet. Eine Zahnarzt-Praxis wird hier einziehen. Erstmals seit fast zwanzig Jahren baut die Genossenschaft wieder ein neues Wohnhaus. 2,7 Millionen Euro investiert sie in den Neubau. Das Gebäude soll im Mai 2020 bezugsfertig sein.

Wohnungen ab 75 Quadratmeter

Die Wohnungen sind zwischen 75 und 120 Quadratmeter groß. Es gibt vier Zweizimmer- und fünf Dreizimmerwohnungen. Außerdem noch zwei Vierzimmerwohnungen im Dachgeschoss. Die Besucher des Richtfestes konnten oben einen Blick auf die Baustelle werfen, genossen schon mal von den großen Terrassen den Blick über Wildau.

Carsten Kröning spricht zu Besuchern bei einem Rundgang über die Baustelle. Zimmerer Peter Ostwald (3.v.l.) hört ihm zu. Quelle: Frank Pawlowski

Die Kaltmieten liegen zwischen 10,50 und 12,50 Euro pro Quadratmeter. Für die Genossenschaft sind das Spitzenwerte, für Wildau ist das längst Normalität. Der Branchenverband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen hat ermittelt, dass Wildau inzwischen die Stadt mit den höchsten Mieten ist, noch vor Potsdam.

Zimmermann aus Neu Schadow

Den Dachstuhl des neuen Wohnhauses haben die Mitarbeiter von Peter Ostwalds Zimmerei aus Neu Schadow bei Lübben gebaut. „Wenn es den Speckgürtel nicht gäbe, hätten viele Firmen bei uns keine Arbeit“, erzählte der Zimmermann, der für seinen Richtspruch viel Beifall bekam. „Die Richtkrone ist so gestellt, dass sie jedem in Wildau ins Auge fällt“, rief er den Besuchern von oben zu.

Von Frank Pawlowski

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