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Dahme-Spreewald Windräder und Wackelgleise
Lokales Dahme-Spreewald Windräder und Wackelgleise
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13:10 27.12.2013
Eine Lagerhalle in Niederlehme stand im Mai in Flammen. Das Feuer war durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Morgten. 82 Feuerwehrleute aus Königs Wusterhausen und Wildau waren im Einsatz.
Eine Lagerhalle in Niederlehme stand im Mai in Flammen. Das Feuer war durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Morgten. 82 Feuerwehrleute aus Königs Wusterhausen und Wildau waren im Einsatz. Quelle: Aireye
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Königs Wusterhausen

Kommen die Windräder nach Wernsdorf, und wenn ja, wie viele? Das Thema ist noch nicht vom Tisch. Am besten, der Wald bleibt verschont, meint eine Bürgerinitiative. Immerhin: Die Zahl soll begrenzt sein.

Zu den Aufregern gehörte auch die Ankündigung, dass bei Märkisch Buchholz nach Gas gebohrt werden soll. Die Gemüter haben sich nach einigen Informationsveranstaltungen beruhigt. Nun geht es erstmal probeweise in die Tiefe.

Bei Märkisch Buchholz und Münchehofe soll Gas gefördert werden. Die Vorbereitungen sind im Gange. Quelle: Gerlinde Irmscher

Wackelgleise bei Bestensee sorgten im April für Unruhe bei den Bauarbeiten an der Bahnstrecke nach Cottbus. Wegen des moorigen Untergrunds musste nachgestopft werden. Der schwankende Untergrund bremste das Tempo auf der Strecke.
Unmut machte sich bei Garagenbesitzern in Königs Wusterhausen breit. Fast 200 Unterstellmöglichkeiten sollen für Wohnungen abgerissen werden. Der Ärger schwelte weiter. Die Garagenbesitzer sind sauer, auch wenn Parkplätze geschaffen wurden.

Eine Lagerhalle in Niederlehme stand im Mai in Flammen. Das Feuer war durch einen technischen Defekt ausgelöst worden. Die Löscharbeiten dauerten bis in den Morgten. 82 Feuerwehrleute aus Königs Wusterhausen und Wildau waren im Einsatz.

Fast schien es so, als ob die Königs Wusterhausener nichts mehr zu lachen hätten. Das Kabarett „Märkwürdig“ wollte sich für immer von der Bühne verabschieden. Kein Nachwuchs in Sicht! Doch zum Glück wurde das nicht akzeptiert. Es gibt noch Spaßmacher. Das Spiel geht weiter.

Eine ungewöhnliche Entdeckung machte ein Handwerker im September in der Bahnhofstraße 17 in Königs Wusterhausen. Als er die Deckenverkleidung entfernte, purzelten 14 Geldbörsen raus. Der Dieb hatte sie geplündert und „oben“ versteckt.

Im August wütete ein Tornado in Märkisch Buchholz. Der Sturm entwurzelte zahlreiche Bäume. Auch eine 40 Jahre alte Eiche hielt dem Unwetter nicht stand und stürzte um. Der Baum verfehlte nur knapp ein Wohnhaus. Die Feuerwehr musste die Familie befreien und den Baum beseitigen.

Fassungslos steht Elfi Poy neben einer entwurzelten Birke, die ihr kleines Haus nur um Haaresbreite verfehlte. Quelle: Frank Pechhold

Sollte eine Straße in Wildau nach Fritz Reinhardt, dem Ex-Chef des Schwermaschinenbaus benannt werden? Der Vorschlag von Bürgermeister Uwe Malich fand wenig Zustimmung. Malich zog den Vorschlag zurück. Reinhardts Wirken wird aufgearbeitet.

Kann das wahr sein? Der Niederlehmer Turm darf nicht bewohnt werden, weil die Kraftfahrer auf der Autobahn vom Licht in den Fenstern abgelenkt werden könnten. Leser waren empört. Und der Käufer des Turms ist enttäuscht. Er hatte aber auch verpasst, eine Bauvoranfrage zu stellen.

Raik Stahlich wird nicht im Wasserturm in Niederlehme wohnen. Das Licht in den Fenstern stört Kraftfahrer auf der Autobahn. Quelle: Gerlinde Irmscher

Leuchtet die Insel oder nicht? Das war die große Frage in Königs Wusterhausen. Eine geplante Veranstaltung fiel auf der Mühleninsel etwas kleiner aus. Dafür gab es am Bürgerhaus in Zernsdorf das große „Airleuchten“.

Das „Inselleuchten“ in Königs Wusterhausen fiel kleiner aus als geplant. Nächstes Jahr kommt die größere Variante. Quelle: Gerlinde Irmscher

Von Liane Stephan

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Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Bauvorhaben stoppen. In Stuttgart können die Bahnhofsplaner ein Lied davon singen. Ein Käfer verhinderte den Fortschritt des Bahnhofsumbaus. Auch im Dahmspreeland verzörgert ein Tier ein Bauprojekt. Wegen einer Zauneidechse gehen die Bohrungen für geplante Erdgasförderungen nicht voran.

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Dahme-Spreewald Das Wahrzeichen von Niederlehme soll verkauft werden - Wohnen im Turm bleibt ein Traum

Eigentlich sollte es für Raik Stahlich und seine Familie ein ungewöhnlicher Wohnort werden. Sie hatten den Wasserturm von Niederlehme gekauft und wollten darin wohnen. Doch Stahlich bekam keine Baugenehmigung. Begründung: Das Licht in den Fenstern könnte Kraftfahrer auf der nahen Autobahn ablenken. Nun will der Berliner Bundeswehrsoldat das Wahrzeichen des Königs-Wusterhausener Ortsteils wieder verkaufen.

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