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Dahme-Spreewald Wintereinbruch mit Glätte
Lokales Dahme-Spreewald Wintereinbruch mit Glätte
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06:08 01.02.2017
Weißes Winter-Wunderland: Kräftige Schneefälle gab es in Königs Wusterhausen und Umgebung. Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Schneefall und Glätte haben in der Nacht zu Dienstag und gestern in Königs Wusterhausen und Dahme-Spreewald zu einem erneutem Wintereinbruch geführt. Zahlreiche Verkehrsunfälle mit Blechschäden waren die Folge.

„Bereits in der Nacht gab es eine Gefahrenlage durch Regen, Schnee und Eisglätte“, sagte Ralph Meier von der Polizeidirektion Süd. Seit 18 Uhr am Montagabend bis gestern Mittag habe man in Dahme-Spreewald 14 Verkehrsunfälle gezählt. Unfallschwerpunkt waren die Autobahnen. Meier: „In den meisten Fällen kamen die Fahrzeuge durch Glätte ins Schleudern und von der Fahrbahn ab, haben die Leitplanke touchiert oder sind in den Graben gefahren.“ So am Schönefelder Kreuz, Anschlussstelle Königs Wusterhausen. Um 7 Uhr war ein Opel auf winterglatter Straße von der Fahrbahn abgekommen, mit der Mittelleitplanke und einem weiteren Pkw kollidiert. Richtung Waltersdorfer Dreieck geriet um 8.43 Uhr ein Kia ins Schleudern und stieß gegen die Schutzplanke. Sachschaden in beiden Fällen: 3000 Euro.

Winterdienstfahrzeuge waren beispielsweise in der Bahnhofstraße in Königs Wusterhausen im Einsatz. Quelle: Gerlinde Irmscher

Unfälle überwiegend mit Blechschäden

In Niederlehme kam eine Frau mit ihrem Opel von der Karl-Marx-Straße ab und rutschte gegen eine Laterne. In Zeesen kollidierte um 9.20 Uhr ein Streufahrzeug beim Rückwärtsfahren mit einem Pkw. Der Autofahrer wurde dabei leicht verletzt, er wollte einen Arzt aufsuchen. Sachschaden: 5000 Euro. Laut Polizei ist es überwiegend bei Verkehrsunfällen mit Blechschäden geblieben, nur in Einzelfällen gab es Leichtverletzte. Grund sei in den meisten Fällen unangepasste Geschwindigkeit bei widrigen Fahrbahnverhältnissen gewesen. Die Polizei rät langsam zu fahren, zu besonderer Vorsicht bei Temperaturen um null Grad und zum Einsatz von Winterrädern. Generell solle jeder mehr Zeit einplanen.

Laut Tony Eisermann von der Autobahnmeisterei Rangsdorf haben die Streufahrzeuge die Lage im Griff: „Die Autobahnen sind wieder frei. Seit 18 Uhr streuen wir durch. Dafür war die Menge an Schneefall in der kurzen Zeit einfach zu groß.“

Fünf Knochenbrüche am Montagabend

Auch im Achenbach-Krankenhaus ist man auf die Situation gut vorbereitet. „Gestern Abend hatten wir fünf glättebedingte Frakturen“, sagte Gernot Rempesch, Oberarzt in der Notfallambulanz. Am Tag gab es keine Auffälligkeiten. Die Leute seien am Vortag auf den plötzlichen Wetterumschwung nicht vorbereitet gewesen. Bei Bedarf werde das Personal aufgestockt.

Beim Wetter ist ab Donnerstag wieder Besserung in Sicht. „Heute und morgen bleibt es bei den Temperaturen knapp über null mit Frost in der Nacht“, sagt Meteorologe Karl-Heinz Krebs. „Ab Donnerstag erwarten wir fünf Grad am Tag, zwei Grad in der Nacht. Am Wochenende wird es mit acht Grad wieder wärmer. Es bleibt trocken.“

Von Oliver Becker

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