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Dahme-Spreewald Woidke: BER-Eröffnung im Herbst 2020 „sehr, sehr wahrscheinlich“
Lokales Dahme-Spreewald Woidke: BER-Eröffnung im Herbst 2020 „sehr, sehr wahrscheinlich“
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01:16 29.03.2019
Kabinett vor Ort des Landkreises Dahme-Spreewald: Landrat Stephan Loge tauschte sich mit Ministerpräsident Dietmar Woidke im Zentrum für Luft und Raumfahrt in Wildau aus (beide SPD, v.l.) Quelle: Foto: Gerlinde Irmscher
Wildau

Den Eröffnungstermin des Flughafens BER im Herbst 2020 hält man auf Kreis- und Landesebene weiterhin für realistisch.

„Wir haben Signale bekommen. Wenn nichts Dramatisches passiert, ist eine Eröffnung im Herbst 2020 nicht nur möglich, sondern sehr, sehr wahrscheinlich“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) am Dienstag in Wildau. Woidke war mit seinen Ministern für die Reihe „Kabinett vor Ort“ nach Wildau gekommen. Bei dem Termin ging es vor allem darum, sich mit Landrat Stephan Loge (SPD) und seinen Dezernenten über aktuelle Themen auszutauschen. Einer der zentralen Diskussionspunkte sei der Flughafen BER und sein Umfeld gewesen, sagte Woidke im Anschluss – und räumte ein, dass es bei diesem Thema bei allem Optimismus noch große Herausforderungen gibt.

Eines sei die Sicherstellung des Brand- und Katastrophenschutzes. Aktuell reicht die Tagesbereitschaft nicht für den BER-Betrieb aus, so Woidke. „Schon 2015 gab es dazu ein Gutachten. Das wird derzeit abgearbeitet. Ich bin froh, dass wir mit der Flughafenfeuerwehr eine gute Basis dafür haben.“

Woidke bekräftigte außerdem, dass das Land die Anbindung des Flughafens an den öffentlichen Nahverkehr weiter verbessern will. Ein wesentlicher Schritt ist der Ausbau des Bahnhofs Königs Wusterhausen und ein zweites Gleis zwischen Cottbus und Lübbenau. Für beides hatte das Land Planungen angeschoben. Die ersten zwei von vier Planungsphasen seien inzwischen beendet, sagte Woidke. Die Hälfte ist also geschafft. Landrat Stephan Loge (SPD) begrüßte diese Nachricht. „Nach dem heutigen Gespräch bin ich sehr optimistisch, dass der Ausbau auch finanziert wird“, sagte er. Das hängt aber nicht am Land, sondern an Bahn und Bund.

Finanzminister Christian Görke (Linke) nutzte den Termin, um auf erfolgreiche Förderprogramme des Landes zu verweisen. Über das Kommunale Infrastrukturprogramm etwa seien im vorigen Jahr in Dahme-Spreewald rund 10,7 Millionen Euro Fördermittel ausgereicht und Investitionen in Höhe von 20,4 Millionen Euro angeschoben worden. Unter anderem wird das Fahrradparkhaus in Königs Wusterhausen mit 1,9 Millionen Euro gefördert.

Darüber hinaus rechnete Görke vor, dass die Kommunen des Landkreises 2019 knapp 5 Millionen Euro mehr vom Land bekommen werden als im vorigen Jahr. Das liegt vor allem daran, dass die so genannte Verbundquote angehoben wurde. Das ist der Anteil des Geldes, der den Kommunen als Schlüsselzuweisung ausgereicht wird. Der Landkreis selbst hat davon aber nichts. Er ist so finanzkräftig, dass er wie die Gemeinde Schönefeld keine Schlüsselzuweisungen bekommt.

Von Oliver Fischer

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