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Zeuthen 25. Fischerfest bei gutem Wetter
Lokales Dahme-Spreewald Zeuthen 25. Fischerfest bei gutem Wetter
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00:26 24.05.2018
Der Angelverein Miersdorf konnte das Gaudi-Bootsrennen für sich entscheiden. Quelle: Aaliyah Sarauer
Zeuthen

Am Pfingstwochende kamen zahlreiche Besucher an den Miersdorfer See nach Zeuthen. Denn dort lud der Zeuthner Gewerbeverein von Freitag bis Sonntag zum traditionellen Fischerfest ein. Und dieses Jahr war ein Jubiläum: Seit 25 Jahren gibt es das Fischerfest jetzt. Und das wurde mit mehr als gutem Wetter belohnt. „Das Geheimnis verraten wir nicht, wie wir das hingekriegt haben. Irgendwann muss es uns ja auch mal treffen, dass wir mal schönes Wetter haben, sonst hatten wir immer eine wirkliche Regenklatsche gehabt,“ sagte der Vorsitzende des Gewerbevereins, Markus Ott.

Das 25. Fischerfest in Zeuten war gut besucht – und endlich einmal gab es gutes Wetter.

Beim Jubiläumsfest gab es für die Besucher noch ein besonderes Ereignis. Die Samba Kids sollten mit ihren Trommeln nicht nur zu Land für Rhythmus sorgen, sondern auch in 60 Meter Höhe. Sie stiegen in einen Autokran, der auch für Besucher zugänglich war, fuhren nach oben und spielten über den Köpfen der Besucher. Julia Müller war einer der Mutigen, die sich getraut hatte, oben zu musizieren. „Es war auf jeden Fall ein einmaliges Gefühl, mal wieder was Neues“, sagte sie. Die Besucher waren von der Musik in luftiger Höhe sichtlich begeistert und bestaunten das Spektakel.

Vereinsvorsitzender: Fischerfest braucht immer mal etwas Neues

Markus Ott ist es wichtig immer mal wieder etwas Neues zu bieten und Abwechslung in das Programm zu bringen „Wenn man 25 Jahre lang den einen Essensstand immer an der gleichen Stelle hat, dann fragen sich einige, ob man sich nicht etwas Neues ausdenken kann“, sagte er. „Und das machen wir auch. Wir versuchen immer wieder ein bisschen was anderes.“

Modellboote aus Wildau auf dem See

Bei einem Fischerfest am See durften natürlich die Boote nicht fehlen. Für die kleinen Flitzer sorgte die Modellbaugruppe des Wassersportclubs Wildau. Bei ihnen konnte man mehrere Modelle betrachten und in Aktion bestaunen. Neben den Rennbooten, die nur eine Akkulaufzeit von circa fünf Minuten haben, gab es Kutter, Schnellboote und vieles mehr. „Und wenn da auch die Akkus leer sind, dann haben wir die Segelboote. Und damit kann man drei oder viert Stunden fahren“, erklärte Rainer Weigmann von den Modellbauern.

Gaudi-Bootsrennen war eines der Highlights

Ein weiteres Highlight am Sonntag war das Gaudi-Bootsrennen. Fünf Teams traten gegeneinander an und ruderten zwei Runden um die Wette. Das Besondere daran: Es durften nur eine Schippe, ein Spaten, ein Holzbrett und ein Paddel zum Steuern benutzt werden. Mit dabei: Neptun, der Herr der Meere. Er gab den Startschuss und führte nach dem Rennen Wassertaufen durch, um die Kinder „wasserfest“ zu machen. Die Kinder konnten sich zudem schminken lassen, Lose ziehen, Karussell fahren und vieles mehr. Auf zwei Bühnen wurde immer wieder für Unterhaltung gesorgt.

Besucher fanden es schön

Sven Kühlmann und Julia Müller waren mit ihren Kindern zum Fest gekommen. „Wir finden es generell sehr schön, auch für die Kinder. Deswegen kommen wir auch hierher“, sagte Kühlmann.

Die Besucherzahlen sind gegenüber 2017 gestiegen. Ein Grund war sicherlich das gute Wetter. Zum anderen war dies aber wohl auch dem kostenlosen Eintritt zu verdanken, der zum zweiten Mal galt. „Da können wir uns auch nur ganz doll bedanken bei der Kommune, weil sie uns da auch unterstützen“, so Vereinschef Ott.

Von Aaliyah Sarauer

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