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Zeuthen Seehotel will am Siegertplatz bauen
Lokales Dahme-Spreewald Zeuthen Seehotel will am Siegertplatz bauen
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11:23 23.07.2018
Blick auf den Siegertplatz in Zeuthen.
Blick auf den Siegertplatz in Zeuthen. Quelle: Oliver Becker
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Zeuthen

Am Siegertplatz kann es endlich losgehen. Lange wurde über die Zukunft des Ufer-Grundstücks an der Dorfaue 1 am Zeuthener See diskutiert. Drei Bewerber hatten auf die Ausschreibung reagiert und den Gemeindevertretern Anfang des Monats ihre Konzepte vorgestellt. Das Seehotel Zeuthen hat den Zuschlag bekommen.

Öffentliche Toilette am Siegertplatz geplant

Geschäftsführer Joachim Fitzner überzeugte den Gemeinderat mit seinem Vorhaben, in Ufernähe ein Café im Stil eines viktorianisches Pavillons zu errichten. Knapp 120 Quadratmeter des Grundstücks sollen überbaut werden. Nach den Plänen des Hoteliers soll auch der Holzsteg weiter vorn in das Vorhaben einbezogen werden: Dort sind eine öffentlich zugängliche Toilette sowie eine Dusche für Wasserwanderer und andere Nutzer geplant.

Das Vorhaben des Seehotel Zeuthen passt, auf lange Sicht gesehen, gut ins wassertouristische Konzept der Gemeinde. Quelle: Josefine Sack

Auch das „Ristorante Peperosa“ hat sich beworben

Die Ideen der Mitbewerber fanden keinen Mehrheit. Beworben hatten sich auch die Berliner Veranstaltungsagentur „Kiewwie“ und das Restaurant „Peperosa“, das sich derzeit in der Miersdorfer Chaussee befindet. Das Bauvorhaben der Peperosa-Gastronomen schien vielen offenbar zu klotzig: Demnach sollten am Siegertplatz mehr als 300 Quadratmeter Fläche überbaut werden.

Baugenehmigung läuft im Oktober aus

Die Bewerbung des Seehotels dürfte, auf lange Sicht gesehen, gut ins wassertouristische Konzept der Gemeinde passen. Geht es nach den Wünschen von Zeuthens Bürgermeister Sven Herzberger (parteilos), soll es einmal eine Fähre geben, die am Siegertplatz, am Miersdorfer Werder und am Seehotel Halt macht. „Wir müssen das Zeitfenster nutzen“, sagte Herzberger. Die Baugenehmigung für die Dorfaue 1 gilt noch bis zum 10. Oktober dieses Jahres. Bis dahin muss Fitzner den Antrag für den Pavillon eingereicht haben.

Von Josefine Sack