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Zeuthen Zeuthen diskutiert über einen neuen Edeka in Miersdorf
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16:06 28.03.2019
Edeka in Miersdorf: Die Verkaufsfläche ist zu klein und eine Erweiterung am Standort kaum möglich. Quelle: Josefine Sack
Zeuthen

Das Ortszentrum von Miersdorf ist im Umbruch. Bald rollen in dem Zeuthener Ortsteil rund um die Kita „Kinderkiste“ die Bagger. Wie berichtet, entsteht dort ein Erweiterungsbau. Doch auch anderswo in der Dorfstraße bewegt sich was: Den Edeka-Markt wird es in absehbarer Zukunft nicht mehr am jetzigen Standort geben. Stattdessen könnte der Markt näher in den Ortskern umziehen.

Die bestehende Verkaufsfläche in der Dorfstraße 14 sei mittelfristig zu klein, teilte der Gemeindevertreter Karl Uwe Fuchs (FDP) kürzlich mit. „Eine Erweiterung ist kaum möglich“, sagte er. Edeka habe die Flächen nur angemietet. Und nach hinten in Richtung Ebbegraben könne der Markt wegen des angrenzenden Feuchtbiotops nicht vergrößert werden.

Es geht um die Nahversorgung in Miersdorf

„Wir brauchen eine Lösung, damit Edeka bleibt. Wir müssen dafür Sorge tragen, die Nahversorgung auf dieser Seite der Bahn zu erhalten“, so Fuchs. Der FDP-Politiker hat bereits einen Vorschlag für einen neuen Standort: Er brachte die Fläche zwischen dem Jugendklub und dem Grundstück in der Dorfstraße 10 ins Spiel. „Die Gespräche mit den Beteiligten laufen“ verriet er.

Das circa 8000 Quadratmeter große Gelände gehört einer Erbengemeinschaft und liegt seit Jahren brach. Auch die Immobilie der Gemeinde daneben steht seit Langem leer. Seit einem Brand gilt das Haus als stark sanierungsbedürftig.

Hier könnte der neue Edeka entstehen. Quelle: Josefine Sack

Gemeinde könnte Mieter werden

„Die Gemeinde könnte das Grundstück an Edeka verkaufen. Im Gegenzug könnte im Obergeschoss des neuen Verkaufsgebäudes die Nebenstelle des Rathauses einziehen“, schlug Fuchs vor. Die bisherige, angemietete Nebenstelle in der Schillerstraße 57 könnte aufgegeben werden. „Dann hätten wir in Zeuthen auf jeder Seite der Bahn eine Rathaus-Stelle“, sagte er.

Dem Vernehmen nach begrüßt man in Zeuthen den Vorstoß, auch wenn noch viele Details zu klären sind. „Verkehrstechnisch wird das natürlich eine Herausforderung“, gab der FDP-Politiker zu.

Umgestaltung des Festplatzes steht bevor

„Das neue Gebäude muss sich städtebaulich in den dörflichen Charakter einpassen. Ein großer Parkplatz vor dem Gebäude, wie in Schulzendorf, ist tabu“, kommentierte Fraktionskollege Jonas Reif (Grüne). Er schlug einen maximal dreigeschossigen Bau mit Satteldach vor, in dem neben Einzelhandel im Erdgeschoss Büros und Wohnungen im Dachgeschoss entstehen könnten. „Dabei müssen die Interessen der Gemeinde aber in jedem Fall gewahrt bleiben“, mahnte Reif.

Auch auf dem Festplatz tut sich was: Die Gemeinde hat Geld für die Umgestaltung der Wiese in den eingestellt. Quelle: Josefine Sack

Auch auf dem Festplatz tut sich etwas: Das Areal hinter der Feuerwehr soll künftig auch außerhalb von Festen für Bürger geöffnet sein. Bänke und ein Spielplatz sollen entstehen. Eine neue Satzung soll die Platz-Vergabe bei Veranstaltungen anwohnerverträglich regeln. Unklar ist, wie es mit der Heimatstube weitergeht. Das Haus zählt zu den ältesten Gebäuden im Ort. Es gehört der Gemeinde und ist bewohnt.

Unklar ist, wie es mit der Heimatstube weitergeht. Das Haus zählt zu den ältesten Gebäuden im Ort. Quelle: Josefine Sack

Von Josefine Sack

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