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Zeuthen Weihnachtliche Stimmung in Zeuthen
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19:10 02.12.2018
Fototermin für Oskar (l.) und Benjamin (r.) mit Rentier Rudolph auf dem Weihnachtmarkt in Zeuthen. Quelle: .
Zeuthen

Der Zeuthener Weihnachtsmarkt ist einer der ersten in der Region. Immer vom Freitag vor dem 1. Advent bis zum Adventssonntag herrscht auf der Schillerstraße rund um das Rathaus und die Kirche vorweihnachtliche Stimmung. Er ist über die Ortsgrenze hinaus beliebt und nicht mehr wegzudenken. Und in diesem Jahr konnte noch ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert werden – es war der 25. Weihnachtsmarkt. Seinen Ursprung hatte er 1993 auf dem Zeuthener Wochenmarkt. 1994 übernahm der Zeuthener Gewerbeverein die Organisation und Ausgestaltung. Unterstützt wird er dabei von der Gemeinde und der Martin-Luther Kirche.

Kleine Präsente für die Akteure des Marktes

„Ich lade sie ganz herzlich mit Ihren Familien, Freunden und Bekannten zu einem Bummel auf dem Zeuthener Weihnachtsmarkt ein. Lassen sie die Hektik des Alltags hinter sich und verbringen Sie im Kreise ihrer Lieben ein paar besinnliche Stunden in weihnachtlicher Atmosphäre“, eröffnete Bürgermeister Sven Herzberger (parteilos) gemeinsam mit Landrat Stephan Loge (SPD) am Freitagmittag den Weihnachtsmarkt. Er nutzte die Gelegenheit, danke zu sagen an die Aussteller, die seit mehr als zehn Jahren dabei sind, und all jenen, die zum Gelingen des Marktes beitragen, und überreichte jedem von ihnen ein kleines „Zeuthener Präsent“.

Der 25. Zeuthener Weihnachtsmarkt ging am 1. Adventswochenende über die Bühne. Das weihnachtliche Angebot reichte von Bastel- und Handarbeiten über kunstgewerbliche und handwerkliche Artikel bis zu süßen oder deftigen Leckerein. Ein umfangreiches Bühnenprogramm sorgte für Unterhaltung. Zudem gab es eine MAZ-Fotoaktion mit Rentier Rudolph.

Von Anfang an dabei ist Horst Haase. Als Weihnachtsmann vom Dienst nimmt er den Kindern die Angst vor dem Mann mit dem roten Mantel und dem langen weißen Bart und hat auch immer eine Kleinigkeit aus seinem Sack für sie parat. Bei dem umfangreichen Bühnenprogramm war für jeden etwas dabei.

Ludwigsfelder schafft erzgebirgisch anmutende Schnitzereien

Wolfgang Grosse war mit seinem Stand nicht das erste Mal in Zeuthen. Auf den ersten Blick dachte man bei dem, was er da präsentierte, an erzgebirgische Volkskunst. In der Tat fertigt der Ludwigsfelder all die Pyramiden, Schwibbögen oder Fensterbilder in mühseliger Handarbeit selbst. Und wer es nicht glauben wollte, konnte sich überzeugen, wie er gerade an einem Fensterbild den Schneemann mit der Säge freilegte. Auch die beiden Strickfeen Tanja Raczkowski und Ute Gert klapperten fleißig mit den Nadeln als Beweis, dass all die Strickwaren an ihrem Stand von ihnen kommen.

Als am Samstag um 18 Uhr plötzlich das Licht auf dem Markt ausging, war das geplant. Denn auf dem Programm stand eines der Highlights, das „Große Zeuthener Weihnachtssingen im Kerzenschein“. Die vorher ausgeteilten Kerzen wurden angezündet, und mit Unterstützung des Chores der 10. Klasse der Paul-Dessau-Schule und des Zeuthener Männerchores sangen alle Besucher gemeinsam Weihnachtslieder. Die MAZ hatte am Samstagnachmittag Rentier Rudolph mit seiner roten Nase nach Zeuthen geschickt, und wer wollte, konnte sich mit ihm fotografieren lassen.

„Bei uns ist der Zeuthener Weihnachtsmarkt zu Tradition geworden. Wir kommen jedes Jahr. Das Angebot ist gut und das Schöne ist auch, man trifft viele Leute und schwatzt miteinander“, erklärt Marek Tschörtner aus Schulzendorf.

Von Gerlinde Irmscher

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