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Zeuthen Eine vielseitige Schauspielerin und Sängerin
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05:26 15.05.2019
Brigitte Hube-Hosfeld lebt bereits seit 1984 in Zeuthen und ist häufiger in der Region zu erleben. Quelle: Heidrun Voigt
Zeuthen

„Stimmen haben mich immer interessiert. Schon als Kind habe ich meine Sympathien nach Stimmen verteilt“, sagt die Brigitte Hube-Hosfeld. Sie ist in Berlin aufgewachsen und lebt seit 1984 in Zeuthen. Sie studierte Gesang an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin und erhielt später, nach einem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, ein weiteres Diplom.

„Mit meiner Gesangsausbildung war ich nicht zufrieden“, sagt sie allerdings heute. „Ich habe eine klare, metallene Stimme, da hätte anders rangegangen werden müssen. Das weiß ich heute. Damals spürte ich nur, dass ich nicht ausdrücken konnte, was ich wollte.“

Wechsel zum Sprechtheater

Brigitte Hube-Hosfelds Repertoire reichte von Alter Musik bis zum Chanson. Schnell merkte sie, dass ihre Stimme in der Klassik nicht lange durchhalten würde. Sie widmete sich dem Sprechtheater, auch weil sie es für sich als die größere Ausdrucksform empfand. Durch ihren Mann, den Schauspieler Wolfgang Hosfeld, gab es erste Kontakte zum Maxim-Gorki-Theater in Berlin. Nach und nach widmete sich die vielseitig talentierte Frau dann dem Schauspiel. Sie arbeitete als freie Schauspielerin, gestaltete musikalisch-literarische Abende und drehte Filme.

Private Schauspielschule

Das Paar übernahm nach der Wende zudem eine private Schauspielschule und bildete 17 Jahre lang Studenten aus. Die Hosfelds gründeten weiterhin zusammen mit dem Schauspieler Hans Peter Paprozki vor knapp zehn Jahren das Europäische Theaterstudio Berlin-Brandenburg. Das Theaterstudio bringt regelmäßig Projekte – auch in der Region – auf die Bühne. Beispielsweise „Dietrich Bonhoeffer – Glaube Liebe Widerstand Zivilcourage“. In dem Stück geht es um den Widerstand des Theologen und Pfarrers gegen das NS-Regime. „Wir waren sehr produktiv und sind durch ganz Deutschland gereist. Leider musste sich mein Mann aus gesundheitlichen Gründen aus dem Theaterstudio zurückziehen“, bedauert Brigitte Hube-Hosfeld. Aber die Arbeit geht weiter.

Gastspiel im Bürgerhaus Zeuthen

Erst vor wenigen Tagen gastierten Hube-Hosfeld und Paprozki zusammen mit Mathias Müller-Wurz im Bürgerhaus in Zeuthen. Auf dem Programm stand „Stine“ von Theodor Fontane. „Stine“ ist ein Teil der szenischen Lesereihe „Theater im Kopf“, die stetig weitergeführt wird. „Die Besonderheit der Reihe besteht darin, dass wir europäische Theaterstücke, Literatur szenisch erarbeiten, ohne uns in einem aufwendigen Bühnenbild kostümiert zu bewegen. Die Figuren kristallisieren sich über die Sprache heraus“, so Hube-Hosfeld.

Sie will Jugendliche ins Boot holen

Sie möchte bei künftigen Projekten mehr junge Leute ins Boot holen. Erfahrung mit Jugendlichen hat sie unter anderem als Regisseurin gesammelt. Beispielsweise bei „Cosi fan tutte“ in Italien oder mit Schülern des Schiller-Gymnasiums in Königs Wusterhausen beim Rappen von Fontaneballaden.Von 2002 bis 2016 arbeitete Hube-Hosfeld zeitweilig in Italien. Neben Regiearbeiten gab sie dort Konzerte und drehte Kurzfilme.

Immer wieder verbindet die vielseitig talentierte Frau übrigens erfolgreich Musik und Schauspiel in ihren Inszenierungen. Dabei arbeitet sie öfter auch mit dem Saxofonisten Rolf von Nordenskjöld aus Zeuthen zusammen.

Von Heidrun Voigt

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