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Lokales Erste Schulbesichtigung
Lokales Erste Schulbesichtigung
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18:05 05.11.2017
Ehemalig Schüler der Fritz-Schmenkel-Schule treffen sich wieder.
Luckenwalde

„Ach Gott, wie sieht es denn hier aus?“ fragten am Sonnabend ehemalige Schüler der Luckenwalder Fritz-Schmenkel-Schule. Von 1977 bis 1987 gingen sie hier zur Schule. Keiner von ihnen hatte das Gebäude seitdem wieder betreten, um so erstaunter waren sie, was aus den Unterrichtsräumen geworden ist – kaputte Fußböden, Putz, der von der Decke fällt, und Naturwissenschaftsräume in denen alte Flaschen und Reagenzgläser einstauben. Rodrigo Sommer, der heute in Teltow wohnt, kann sich noch genau erinnern, wie es früher war: „Hier unten war das Pionierleiterzimmer und gleich daneben der Musikraum.“ Er hat früher genau gegenüber der Schule gewohnt. „Noch dichter hatte es der Sohn vom Hausmeister, der hatte seine Wohnung im Schulgebäude“, sagt Rodrigo Sommer. Die Nähe zur Schule hat ihm nie gefallen. „Ich konnte nicht verschlafen weil immer jemand geklingelt hat, um mich abzuholen“, berichtet er. An einen Raum im Schulgebäude erinnert er sich gern: „Hier, das war der Schlafraum, da haben wir in der ersten und zweiten Klasse Mittagsruhe gehalten.“ Worauf Britt Rommel lachend sagt: Was, das war der Schlafraum? Ich habe in jedem Raum geschlafen.“ Nach der Schulbesichtigung trafen sich dann alle zum gemütlichen Beisammensein.

Anke Höhne, gelernte Krankenschwester und studierte Sozialwissenschaftlerin, lebt heute im Hamburg. Sie hatte alte Fotos dabei, die schnell die Runde machten. Nicht nur sie hat einige hundert Kilometer zurückgelegt, um in Luckenwalde dabei zu sein. Auch Toralf Gorny (ehemals Kother), der Landestrainer im Rettungsschwimmen lebt seit 2003 in Hamburg. Sabine Fornacon ging nach der Wende als Au-Pair nach England. Sie fand dort ihre große Liebe und ist in England geblieben.

Klassentreffen sind immer eine gute Gelegenheit, um einstige Schandtaten aufzuwärmen. So erinnert man sich noch heute daran, dass man die Physiklehrerin eingeschlossen hat – aus Versehen versteht sich – und dadurch eine Freistunde hatte. Von einer Lehrerin wurde die Jacke an den Kartenständer gebunden. Da sie sehr klein war, war sie auf die Gnade ihrer Schüler angewiesen.

Etliche ehemalige Schüler haben Luckenwalde der Arbeit oder der Liebe wegen verlassen. „Ich bin aus politischen Gründen gegangen und habe die DDR 1989 verlassen“, erzählt Christian Liese, der heute in Tuntenhausen in Bayern wohnt.

Von Margrit Hahn

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