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Frankfurt (Oder) Prozess um 658 Kilo Heroin: Mutmaßlicher Kurier verweigert Aussage
Lokales Frankfurt (Oder) Prozess um 658 Kilo Heroin: Mutmaßlicher Kurier verweigert Aussage
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13:01 10.12.2019
Pakete mit Rauschgift liegen während einer Pressekonferenz des Hauptzollamtes Frankfurt (Oder) auf einem Tisch (Symbolbild). Quelle: dpa
Frankfurt (Oder)

Der Angeklagte aus der Türkei wollte sich zum Prozessauftakt nicht äußern. Bei den 658 Kilo handelte es sich nach Angaben des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg um die bisher größte auf einen Schlag entdeckte Menge an Heroin in Deutschland.

Der Kühltransporter mit georgischen Kennzeichen war laut Anklage am 31. Mai über die polnisch-deutsche Grenze gekommen und auf der Autobahn 12 in Höhe Fürstenwalde (Brandenburg) kontrolliert worden. Das Heroin sei in Kirgistan auf der verplombten Ladefläche in Schachteln versteckt worden, die als türkische Süßigkeiten beschriftet waren, heißt es in der Anklage (Az: 21 Kls 16/19).

Drogen sollten in die Niederlande

Der Angeklagte habe gewusst, dass er Drogen transportierte und dass er diese im Auftrag von mindestens drei namentlich bekannten Hintermännern in die Niederlande bringen sollte, sagte die Staatsanwältin am Dienstag. Der Verteidiger des 63-Jährigen beantragte eine Aussetzung des Verfahrens. Sein Mandant habe sich nicht ausreichend vorbereiten können, da ihm die Akten nicht rechtzeitig zur Verfügung gestanden hätten. Das Gericht wies dies zurück und vertagte den Prozess auf den 18. Dezember.

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