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Havelland Mit guten Gefühlen zwischen den Stühlen
Lokales Havelland Mit guten Gefühlen zwischen den Stühlen
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18:43 22.01.2014
Mathias Hohmann will  die Stadtwerke Premnitz ganz auf Kundenzufriedenheit ausrichten. Quelle: Bend Geske
Premnitz

Der vormalige Chef Wolfgang Michael Schwarz war abgesetzt worden, weil er sich in seiner Funktion als Geschäftsführer der Stadtwerke Brandenburg persönlich bereichert hatte. Der dort durch ihn verursachte Schaden wird auf zwei Millionen Euro veranschlagt. Im Mai 2012 hatte er auch in Premnitz die Geschäftsführung der Stadtwerke übernommen. Der hier durch Schwarz erzeugte Schaden ist mit 20<ET>000 Euro gegenüber Brandenburg relativ gering. Doch ist durch seine Machenschaften das Betriebsklima in Premnitz natürlich belastet worden.

Zur Aufarbeitung der „Episode Schwarz“ wollte Mathias Hohmann im Gespräch mit dieser Zeitung keine Erklärungen abgeben. Vom Aufsichtsrat ist aber bekannt: Er hat die veruntreuten Gelder zurückgefordert und zum Teil schon erhalten (MAZ berichtete). „Es ist eine Freude für mich, hier zu arbeiten“, hat Mathias Hohmann lieber herausgestellt. Das sei ein gut funktionierender Betrieb mit sehr gut ausgebildeten und hoch motivierten Fachkräften. Da er auch noch Geschäftsführer der Arbeitsförderungsgesellschaft Premnitz (AFP) sei, pendele er täglich zwischen den Firmen hin und her. Das empfinde er aber nicht als belastend, sondern als motivierend.

In der Tat hat Mathias Hohmann bei den Stadtwerken schon einige Weichen gestellt, über die berichtet werden muss. So ist die vor einiger Zeit von den Bürgermeistern noch anvisierte Fusion mit den Stadtwerken Brandenburg und der Wärmeversorgung Rathenow aus Premnitzer Sicht vom Tisch. Natürlich gebe es weiterhin den Auftrag zur Zusammenarbeit, hat Hohmann betont. Doch sei jetzt klar, dass die Stadtwerke Premnitz eigenständig bleiben.

„Wir setzen stärker auf Kundenzufriedenheit“, teilt er mit. An den Umgang mit den über 2000<TH>Gaskunden werde ein hoher Maßstab angelegt. Freundliche Ansprache sei das A und O. Die Beschilderung der Büros sei auf die Kunden zugeschneidert worden. Das Wort „Kundenbetreuung“ in großen Leuchtbuchstaben kann niemand übersehen. Öffnungszeiten wurden verlängert, beispielsweise am Donnerstag nun bis 20 Uhr statt früher bis 16 Uhr. Mittwochs, wo früher geschlossen war, ist nun auch geöffnet. Ein Kundenparkplatz direkt vorm Haus, den es früher nicht gab, ist geschaffen worden. Nicht zuletzt wird die Eingangstür jetzt elektrisch geöffnet, was gerade älteren Bürgern sehr entgegenkommt. Zusätzlich zu den derzeit fünf Beschäftigten (ohne Teilzeit-Chef) soll demnächst eine kaufmännische Angestellte eingestellt werden.

Die Stadtwerke hätten ein sehr regionales Netz, beste regionale Kenntnisse und die Kunden seien auch vor Ort, sagt Mathias Hohmann. In die Netzverdichtung werde weiter investiert, in Döberitz würden 2014 die Eichenallee und der Sandweg angeschlossen. Eines der zwei Blockheizkraftwerke werde dieses Jahr generalüberholt. „Gas ist der günstigste Energieträger“, bekundet Mathias Hohmann, „unabhängig von steigenden Strompreisen.“ Es sei sein Ziel, die Gaspreise der Stadtwerke bis 2015 stabil zu halten, und er gehe davon aus, dass das auch danach gelingen kann.

Von Bernd Geske

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