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Havelland Ab Oktober eine Gruppe mehr
Lokales Havelland Ab Oktober eine Gruppe mehr
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16:27 04.09.2013
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Rathenow

Bei einigen Einrichtungen gab es aus unterschiedlichen Gründen Turbulenzen (MAZ berichtete). Sehr harmonisch und für die Öffentlichkeit fast unbemerkt ging dagegen die Erweiterung der Kita "Regenbogen" an der Forststraße vonstatten, deren Träger die Evangelische Kirchengemeinde Rathenow ist. Die Einrichtung hat seit April für 200000Euro einen Anbau in Richtung Süden erhalten, der eine neue Krippen-Gruppe (U 3) beherbergen soll. Im Oktober wird der Anbau in Betrieb genommen. Das freudige Ereignis wird dann zeitnah mit einem Tag der offenen Tür der Kita gefeiert, dessen genaues Datum noch bekannt gegeben wird.

"Seit mehr als zehn Jahren sind wir immer komplett ausgelastet", hat Kita-Leiterin Andrea Schmeier in einem Gespräch mit dieser Zeitung gesagt. Am Beginn eines jeden neuen Jahres werde zudem beim Landesjugendamt eine befristete Erweiterung der Kapazität beantragt, weil die Nachfrage so groß ist. Gegenwärtig besuchen 85Kinder die Kita, 31 von ihnen sind im Krippenalter. Wenn dann im Oktober nach der Bauabnahme durch das Landesjugendamt der Anbau in Betrieb genommen wird, steigt die Kapazität der Kita auf 94Plätze. Die neun neuen Plätze sind alle dem Altersbereich U 3 zugeordnet.

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Es sei überhaupt kein Problem, die neue Gruppe zu bilden, sagt Andrea Schmeier. Die Warteliste sehe so aus, dass mit großer Wahrscheinlichkeit bis Dezember die Gruppe voll belegt sei. Derzeit gibt es in der Kita Regenbogen neun Gruppen: vier Krippen-Gruppen, vier altersgleiche Kindergarten-Gruppen und eine Vorschul-Gruppe. Angestellt sind dort elf Erzieherinnen und ein Erzieher. 2013 hat es bereits zwei Neueinstellungen gegeben. Wenn die neue Krippen-Gruppe aufgebaut wird, wird das Stundenvolumen von drei Teilzeitkräften entsprechend erhöht.

Der Anbau hat zwei Etagen, von denen jede 100 Quadratmeter groß ist. Im Erdgeschoss hat die neue Gruppe ihren Spielraum, den Schlafraum, das Bad, die Garderobe und einen separaten Wickelraum, den die Eltern nutzen können. Im Obergeschoss befindet sich der Sportraum, der aber erst im nächsten Jahr fertig gestellt wird. "Wir haben immer auf diesen Neubau gewartet", blickt Andrea Schmeier zurück. Jetzt sei bei Kindern, Eltern und dem Personal die Freude darüber groß, dass bald mehr Platz zur Verfügung steht. Der einstige Sportraum habe aufgegeben werden müssen, weil er für die normale tägliche Arbeit gebraucht wurde. Jetzt nun einen ganz neuen Sportraum zu bekommen, findet die Kita-Leiterin, das sei "ein Traum".

Durch den Neubau gehen dem Spielgelände auf dem Hof zwangsläufig 100 Quadratmeter verloren. Doch so wird es nicht bleiben. Vorgesehen ist, dass das Freigelände der Einrichtung bald um 400 Quadratmeter vergrößert wird. Denn wenn mehr Kinder in die Kita gehen, werden sie auch draußen mehr Platz zum Spielen brauchen.

Von Bernd Geske

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