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Havelland Kinder rühren ihre Betreuer zu Tränen
Lokales Havelland Kinder rühren ihre Betreuer zu Tränen
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16:41 27.06.2019
Badespaß im Beetzsee gehört natürlich auch zum Abenteuercamp dazu. Hier fanden unter anderem auch die Wasserspiele statt. Quelle: Christin Schmidt
Mötzow

 Wenn Kinder bei 35 Grad Hitze quietsch vergnügt Weihnachtslieder singen und kurz darauf voller Enthusiasmus Ostereier suchen, dann kann das nur eins bedeuten: Das Abenteuercamp der Kreissportjugend Havelland findet wieder statt. Zum dritten Mal haben die Organisatoren dafür die Perspektivfabrik am Beetzsee in Mötzow gebucht.

Seit Samstagnachmittag vergnügen sich hier mehr als 50 Kinder aus dem Havelland. Natürlich ist der Name des Camps Programm, was wohl auch der Grund dafür ist, dass dieses Ferienangebot seit Jahren sich großer Beliebtheit erfreut. Hier wird eben viel mehr geboten als baden im See, Tischtennis und Volleyball.

Gleich am Sonntag standen die ersten Höhepunkt an. Die Stinknormalen Superhelden waren nach Mötzow gekommen, um die Kinder auf spielerische Weise in Sachen Umweltschutz zu schulen.

Mehr als 50 Kinder aus dem Havelland genießen eine Woche ihrer Sommerferien im Abenteuercamp in Mötzow Quelle: Privat

Auch eine Yogalehrerin war zu Gast und übte mit interessierten Kindern den Sonnengruß. Und Betreuer Maximilian Vogt hatte die Mädchen und Jungen zu einer Kräuterwanderung mitgenommen.

„Wir reiben uns jetzt alle mit Spitzwegerich ein. Das hilft gegen juckende Mückenstiche und gegen Ohrenschmerzen hilft Knoblauch“, weiß die zehnjährige Emily. Sogar Tee aus selbstgesammelten Kräutern haben sie gemeinsam gekocht.

Besonders gut gefallen haben Emily die Wasserspiele am Montag. Sieben Stationen hatten die insgesamt zehn Betreuer dafür aufgebaut, darunter eine lange Wasserrutsche auf dem Rasen und Wasserbrennball.

Auch eine Yoga-Lehrerin war zu Gast im Abenteuercamp und zeigte den Kindern verschiedene Übungen. Quelle: Privat

Ein riesiger Spaß für die Kinder. Genau wie der verrückte Tag, den die Betreuer wieder mit viel Fantasie vorbereitet hatten, während die Kinder schliefen. „Am Morgen war der Nikolaus da und alle hatten Schokolade im Schuh“, erzählt die elfjährige Pia aufgeregt.

Anschließend lief Betreuerin Gesa Eckhardt mit ihren Schützlingen zum Strand, und zwar rückwärts – schließlich war es ein verrückter Tag. Frühsport oder eine Runde im See schwimmen, das gehört im Camp an jedem Morgen dazu. Auch die Mittagsruhe ist Pflicht.

Schließlich brauchen die Kinder auch mal eine Abenteuerpause. „Dann lesen sie in ihrem Zimmer oder ruhen sich einfach aus“, erklärt Ines Zygowski, die seit Jahren zum festen Betreuerteam gehört und an so manch verrückter Aktion Schuld ist.

Zehn engagierte Betreuer sorgen dafür, dass das Abenteuercamp wieder ein unvergessliches Erlebnis für mehr als 50 Kinder ist. Quelle: Privat

Fasching feiern, Eierlauf, Nachtwanderung und einiges mehr erlebten die Kinder am Dienstag. Am Mittwoch stand Judo und Tanzen auf dem Programm, am Donnerstag ging es zu Karls Erdbeerhof und Samstag geht es nach Hause.

Weil ihnen das Camp so gut gefällt, haben Pia und ihre Freundinnen sogar einen Brief an die Betreuer geschrieben und sich bedankt. „Wir hatten beim Lesen Gänsehaut vor Rührung“, gesteht Gesa Eckhardt.

Von Christin Schmidt

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