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Auf ein Wort Der Sieg des Schnäppchen-Gens
Lokales Havelland Auf ein Wort Der Sieg des Schnäppchen-Gens
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13:30 27.01.2015
Quelle: Patrick Pleul
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Beim Einkaufen bin ich eher der pragmatische Typ. Brauche ich eine Hose, steuere ich im Laden zielsicher genau den Bereich an, wo es Hosen gibt. Habe ich das Richtige gefunden, sehe ich auch zu, dass ich schnell wieder raus bin. Nur in Ausnahmefällen interessieren mich beim geordneten Rückzug die Hemden- oder Sweatshirt-Stapel rechts und links vom Gang. Letztens sorgte allerdings eine Kassiererin dafür, dass ich mich länger im Geschäft aufgehalten habe als geplant. Die Frau meinte es allerdings gut. Ich kam nämlich mit einem Kapuzenpullover und einer Jogginghose für meinen Sohn an. Was mir entgangen war, fiel aber der Verkäuferin auf. Hier gibt’s doch die Aktion „Drei für zwei“, machte sie mich auf ein potenzielles Schnäppchen aufmerksam. Also drei Sachen zum Preis von zwei. Die entsprechenden Schilder an den Klamotten waren mir völlig entgangen. Also überlegte ich noch, ob ich erneut nach hinten gehen sollte und noch ein drittes Teil hole, oder aber ob ich einfach die EC-Karte zücke. Am Ende aber siegte das Schnäppchen-Gen in mir.

Von Andreas Kaatz

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Andreas.Kaatz@MAZ-online.de

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