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Havelland Aufregung bei Burattino
Lokales Havelland Aufregung bei Burattino
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14:00 09.05.2013
FALKENSEE

. Viel Aufregung in der Kita.

Und: Nicht die einzige Aufregung, wenn es um die Finkenkruger Kindertagesstätte geht. Wie sieht die Zukunft des Gebäudes aus? Zieht die Kita aus? Wird das Haus für den Hort der nahen Lessingschule umgebaut? Die platzt aus allen Nähten, auf der Schulkonferenz am Dienstag ging es hoch her. Das wirkte bis Mittwochabend nach, als der Bildungs-, Kultur- und Sozialausschuss tagte – in der Burattino-Kita.

Falkensees Dezernentin Ines Jesse informierte die Ausschussmitglieder über den aktuellen Stand: Am Dienstag hatte es auf dem Burattino-Gelände einen ersten Vor-Ort-Termin mit einem Gutachter gegeben, der solle ein Papier für die Ausschreibungsunterlagen erstellen. Die Verwaltung bereite das sogenannte Interessenbekundungsverfahren vor und hoffe, dass die Ausschreibung vor der Sommerpause raus geht. Eine Entscheidung ist nicht vor Herbst möglich, dämpfte Bürgermeister Heiko Müller euphorische Zeiterwartungen. Was wenn sich kein oder kein geeigneter Interessent für die Führung eines Hortes findet? Darauf gibt es derzeit noch keine Antwort, darüber müsse aber nachgedacht werden.

Auch manch andere Erwartung musste der Bürgermeister am Mittwochabend zurückschrauben. So stünden nun weniger Mittel als geplant für Maßnahmen an Schulen zur Verfügung. Grund sind zusätzliche Aufwendungen für die Sicherheit der Gebäude. „Wir hatten in den vergangenen Monaten viel mehr mit Brandschutzbelangen zu tun als gerechnet“, erklärte dazu Heiko Müller. Prüfer hatten die öffentlichen Gebäude unter die Lupe genommen und bei 75 Prüfungen fast 50 Beanstandungen zu Papier gebracht. Selbst bei relativ neuen Bauten fanden sich Mängel, wie etwas Entrauchungsöffnungen, die zu klein waren. Insgesamt keine dramatischen Dinge, aber in der Summe viel Aufwand und viel Geld, das nun woanders fehlt. So muss zum Beispiel der Flur in der Lessingschule weiter auf neue Farbe warten.„Es gibt Verschiebungen“, sagte der Bürgermeister.

Beschlussvorlagen hatten die Ausschussmitglieder auf ihrem jüngsten Treffen nicht zu beraten gehabt. So diente der Abend vor allem der Information. Helga Pies-Lümmen sprach über die Arbeit des Kompetenzzentrums Havelland bei der Förderung und Qualifizierung des Ehrenamts. Kurse an der Volkshochschule bieten die Möglichkeit, sich über die Arbeit von Seniorenbeiräten, zur Einwerbung von Fördermitteln, über Öffentlichkeitsarbeit und Versicherungsfragen von Vereinen und über Wohnen im Alter zu informieren.

Dem „Wohnen im Alter“ ist in Falkensee eine eigene Arbeitsgruppe gewidmet. Dagmar von Kleist sprach vor den Abgeordneten darüber und löste gleich eine lebhafte Diskussion aus. Das Thema ist nicht nur für alte Menschen wichtig und interessant, sondern auch für Jüngere. Die AG will erreichen, dass nicht erst im Notfall über solche Dinge nachgedacht wird. Welche Wohnformen sind im Alter möglich? Dabei geht es um mehr als Treppen, Türbreiten und Hilfegriffe im Bad. Die Arbeitsgemeinschaft bietet nicht nur Informationsveranstaltungen an, sondern spricht auch Visionen aus: Wie wäre es in Falkensee mit einer Wohnanlage von Häusern im Bungalowstil? Mit gemeinsamer Grünpflege und einem Gemeinschaftsraum. (Von Marlies Schnaibel)

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