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Havelland Auftakt in der Kulturscheune
Lokales Havelland Auftakt in der Kulturscheune
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17:43 21.02.2018
Gaby Wolf (r.) aus Spandau war mit viel Freude an ihrem Stand in der Paretzer Scheune zugange. Quelle: Norbert Faltin
Paretz

Der Tag des offenen Scheunentors war der Startschuss für die diesjährige Kultursaison in der Paretzer Scheune. Am Sonnabend hatte die Stiftung Paretz dazu eingeladen und bot damit zahlreichen lokalen und regionalen Vereinen, Handwerkern und Händlern eine Plattform, sich in und vor der Scheune zu präsentieren.

Eingekochtes und Kuchen

„Erdbeer- und Mandarinentorte sind leider schon ausverkauft – bis heute Abend wird der Kuchen aber reichen“, stellte Thorsten Augustiniak vom Paretzer Liebhabertheater gut eine Stunde nach Beginn des Tags des offenen Scheunentores beruhigt fest. Zusammen mit seinen Theaterfreunden versorgte er die Besucher mit Kaffee und Kuchen für einen schmalen Taler. Auf der Bühne gab derweil das Ketziner Blasorchester sein Bestes und wurde vom dankbaren Publikum kräftig unterstützt, während man draußen ein Schwätzchen bei Grillwurst, Steak und Gulaschkanone hielt. Und wer es weniger deftig mochte, konnte sich am Stand der Fazenda da Esperanca aus Riewend an brasilianischem Möhrenkuchen und selbst gebackener Pizza laben oder sich gleich mit allerlei Eingekochtem eindecken.

Auf dem angrenzenden Schmiedehof indes traf man Gabriele Radtke-Wolf von der Stiftung Paretz. Sie freut sich über die vielen Besucher. „Heute Morgen haben wir uns wegen der Wetterlage dazu entschieden, die Stände innen aufzubauen statt hier draußen auf dem Schmiedehof. Die Veranstaltungen sind seit unserem Start vor acht Jahren immer sehr gut besucht. An den großen Erfolg des Ketziner Blasorchesters vom letzten Jahr wollen wir auch dieses Jahr bei unserem Oktoberfest anknüpfen“, schaut sie voraus. „Wir sind aber noch auf der Suche nach einem Gastorchester, das ebenfalls auftreten wird“, so Radkte-Wolf.

Kampfsport und Folklore

Auf der Bühne gab es inzwischen einen Programmwechsel. Nach den spektakulären Kampfkunst-Einlagen der Teakwondo Schule Chongdo Nauen hörte das Publikum inzwischen die Akki-Harmonists, ein Kinder- und Jugend- Akkordeonorchester unter der Leitung von Ellen Feist. Sie erfreuten mit einem Programm bunter Melodien aus Pop, Rock, Klassik, Folklore, Filmmusik und Musical. „Die 12- bis 35-Jährigen sind gerade von einer Orchesterreise nach Prag zurückgekehrt und haben ein erfolgreiches Konzert im Potsdamer Nikolaisaal absolviert“, erzählt Ellen Feist stolz.

In der Scheune fand der Besucher auch den Stand von Günther Kass (87) aus Zachow. Er ist gelernter Sattler und Tischler. An seinem Stand erläuterte er dem Nauener Imad al Diban – einem gelernten Wasserbau-Ingenieur - die ersten Handgriffe, die man als Sattler so beherrschen muss. „Beruflich baue ich Schleusen und Wehranlagen, aber privat bin ich leidenschaftlicher Hobby-Handwerker“, gesteht der gebürtige Syrer.

Handwerk und Tanz

Draußen führte der junge Steinmetz Ronny Reber aus der Normandie, der inzwischen in Paretz Zuhause ist, sein Handwerk vor. „Es ist ein wunderbares Handwerk, das ich vor allem den Kindern zeigen will, die sich dafür begeistern können“, schwärmte er.

Und während nebenan die Freiwillige Feuerwehr Ketzin/Paretz einen Löschwasser-Zielwettbewerb veranstaltete, tobte sich auf der Bühne die Breakdance-Gruppe des Amanda Ballett & Tanzstudios aus, die vom Publikum kräftig angefeuert wurde. Mit hochwertigen Step- und Ballettdarbietungen rundeten die Tänzer das Paretzer Programmspektakel ab.

Von Norbert Faltin

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