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Havelland B 5 bleibt weiter gesperrt
Lokales Havelland B 5 bleibt weiter gesperrt
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16:39 19.01.2017
Die Bauarbeiten an der B5 gehen weiter.
Die Bauarbeiten an der B5 gehen weiter. Quelle: Dpa
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Havelland

„Wie lange soll sich dieser Zustand noch hinziehen?“, fragt Detlev Schöpp mit Blick auf die Bauarbeiten an der Bundesstraße 5 bei Nauen. Das würde sicher viele Menschen interessieren, meint unser MAZ-Facebook-Leser. „Leider konnten auf Grund der Witterung die Restarbeiten auf der B 5 bei der Ortsumgehung Nauen in diesem Jahr noch nicht realisiert werden“, erklärte Michael Reisch vom Landesbetrieb für Straßenwesen. „Das hat zur Folge, dass die Vollsperrung der B 5 noch bestehen bleiben muss.“ Sobald das Wetter es zulässt, werden die genannten Restleistungen abgearbeitet, sagte er. Noch müssen die Knotenpunkte markiert, die Bankette hergestellt und die Schutzplanken aufgebaut werden. „Nach derzeitigem Stand gehen wir davon aus, dass dies aber nicht vor Mitte Februar realistisch ist“, stellte Reisch in Aussicht und bat alle Verkehrsteilnehmer weiterhin um Verständnis.

Nicht der Winter, sondern eher der Sommer bereitet unserer Falkenseer Leserin Annemarie Dietrich Ärger. Mit Sorge sieht sie, dass die Deponie im Norden von Falkensee mit Solaranlagen zugebaut wurde. „Das ist mir unheimlich“, gesteht sie und fragt sich: „Was wird, wenn es heiß wird?“ Drohen Brände auf dem Deponieberg, den sie ohnehin schon für gefährlich hält?

„Die Sorge kann ich Ihren Lesern nehmen“, antwortet Karsten Bühring, Projektmanager der Firma, die den Solarpark betreibt. „Die Module bestehen zu 99 Prozent aus nicht brennbaren Materialien wie Glas, Silizium und Aluminium. Bei über 70 Grad Celsius Modultemperatur reduziert das Modul die Leistung und produziert weniger Strom“, erklärt er. Bei Überspannung – bei Blitzschlag - schaltet die Anlage automatisch ab. Die wesentlichen Kabel liegen unter der Erde. Und auch das teilt er zu der Anlage mit: Der Falkenseer Feuerwehr wird bei Fertigstellung der Anlage der Schaltplan übergeben und es erfolgt eine Einweisung. Die Firma arbeitet seit 2004 in der Branche. „Bisher hat es auf keiner unserer Photovoltaik-Anlagen einen Brand gegeben“, versichert Bühring.

„Was soll der Quatsch?“, drückte sich Jürgen Ziegler volkstümlich am Lesertelefon der MAZ aus. Der Brieselanger fand es befremdlich, dass bei Frost und Schnee die Gräben gemäht werden. „Hat alles seine Richtigkeit“, erklärt Sebastian Steiner vom Wasser- und Bodenverband Nauen: „Der Graben, der parallel zur Jahnstraße in Brieselang und zum Havelkanal verläuft, wird von unserem Verband im Auftrag der Gemeinde Brieselang gepflegt und unterhalten. Er gehört zu den Gewässern, die zweimal pro Jahr gekrautet und gemäht werden. Die Arbeiten an dem Graben haben im Dezember begonnen und werden jetzt zu Ende geführt. Es wird gerade das Kraut rausgeschnitten sowie an den Böschungen gemäht.“ Einige Arbeiten müssen manuell erfolgen, das wird erledigt, wenn kein Schnee liegt.

Das Lesertelefon ist Dienstag wieder zwischen 10 und 12 Uhr unter 03322/25 47 15 geschaltet.

Von Marlies Schnaibel

06.02.2017
06.02.2017