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Havelland BMX-Halle in Rathenow vor dem Aus
Lokales Havelland BMX-Halle in Rathenow vor dem Aus
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00:28 29.03.2015
Die einzige Halle für BMXer weit und breit ist in Gefahr. Quelle: Ch. Schmidt
Rathenow

Der Kreissportjugend fehlt das Geld um die Halle weiter zu betreiben. 9000 Euro wollte die Verwaltung der Kreissportjugend aus dem Jugendfördertopf zahlen, um wie im Vorjahr rund 80 Prozent der Betriebskosten zu decken. Das Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa), das bei der Vergabe der Mittel mitreden darf, lehnte diesen Vorschlag ab und schlug vor, die Summe auf 7500 Euro zu begrenzen.

Da die Stadt auch die Betriebskosten für das Jugendhaus Oase anteilig mitfinanziert, würde kein Geld für andere Projekte bleiben. Dem stimmten die Abgeordneten zu. Gleichzeitig einigten sie sich darauf, die fehlenden 1500 Euro für die Halle aufzutreiben.

500 Euro konnte die Stadt der Kreissportjugend inzwischen zusichern, 1000 Euro fehlen aber noch immer. Außerdem folgte jetzt die nächste Hiobsbotschaft: Der Landespräventionsrat kann die beantragten Fördermittel nicht zahlen, die nötig sind um Projekte wie den Salve Jam oder die BMX-Kreisolympiade zu organisieren. Zumindest noch nicht.

Schon mehrfach wurde Andrè Neidt in den letzten Wochen vertröstet. „Die Mittel würden wahrscheinlich kommen, aber Genaues könne man uns noch nicht sagen“, berichtet Neidt. Um im zweiten Halbjahr keine roten Zahlen zu schreiben, müsse er den Mietvertrag jetzt kündigen. Ganz aufgeben will er aber nicht, denn es gibt auch Unterstützer, die das Projekt am Leben halten wollen.

Dazu gehören unter anderem die Geschäftsführer der Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft Rathenow (KWR) und der Rathenower Wärmeversorgung sowie Daniel Golze, der für die Linken im Ausschuss für Bildung, Kultur, Jugend und Sport und Soziales der Stadt sitzt. Mit ihnen will sich Neidt nach Ostern treffen, um über Lösungsansätze zu sprechen. Zentrales Problem ist der marode Zustand des Gebäudes, das unter anderem hohe Stromkosten verursacht.

Die Angst des KiJuPa kann Neidt zwar verstehen, dennoch haben für ihn die Oase und die Halle Priorität, weil dort nachhaltige Jugendarbeit geleistet wird. „Es wäre schade, wenn künftig 30 Projekte angeboten werden, dafür aber die Halle geschlossen wird.

Von Christin Schmidt

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