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Brieselang Bauantrag für das neue Feuerwehrgerätehaus
Lokales Havelland Brieselang Bauantrag für das neue Feuerwehrgerätehaus
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17:57 29.12.2019
September 2018: Der damalige Innenminister Karl-Heinz Schröter (Mitte) übergab in Bredow den Scheck mit den Fördermitteln. Quelle: Andreas Kaatz
Bredow

Der Bauantrag für die seit Längerem geplante Errichtung des neuen Feuerwehrgerätehauses in Bredow ist unterzeichnet und kann jetzt an das Bauordnungsamt des Landkreises Havelland geschickt werden. Das teilte die Gemeindeverwaltung mit.

Auf einer Fläche nahe dem ehemaligen Schloss sollen insgesamt rund 1,1 Millionen Euro investiert werden, wie aus der Kostenschätzung für das Bauprojekt hervor geht. Dazu werden Fördermittel in Höhe von 181 500 Euroaus dem kommunalen Infrastrukturprogramm des Landes Brandenburg (KIP) unter Federführung des Innenministeriums bereitgestellt. Wann es genau mit dem Bau losgehen wird, ist aber noch offen.

Bedingungen werden sich verbessern

Die Kameraden der Einheit Bredow können es jedenfalls kaum abwarten, dass das neue Haus steht. Für sie werden sich die Bedingungen künftig deutlich verbessern. Das neue Objekt soll an der Oranienburger Straße in Bredow zwischen dem rechten Schlossflügel und dem Neubaublock entstehen. Schon jetzt haben die vorbereitenden Arbeiten begonnen, um die erforderliche Baufreiheit herzustellen.

Errichtet werden eine Fahrzeughalle mit zwei Stellplätzen sowie der Sozialtrakt mit Schulungsraum, Umkleidemöglichkeiten und Toiletten. Die Gesamtnutzfläche beträgt schließlich rund 280 Quadratmeter. Zudem wird man eine Freifläche für Ausbildungszwecke nutzen können.

Ein Zeichen für den Standort

Gemeindewehrführer Marco Robitzsch zeigte sich nach der Unterzeichnung des Bauantrages erleichtert, weil das Projekt nun Realität werden kann. „Ich empfinde große Freude. Wir setzen mit Blick auf den Brand- und Katastrophenschutz ein deutliches Zeichen zugunsten des Feuerwehrstandortes Bredow. Damit können wir künftig beste Voraussetzungen schaffen, um auch das Potenzial vor dem Hintergrund der Mitgliederwerbung ausschöpfen zu können.“

Bisher sind die Bedingungen für die Kameraden der Einheit Bredow nicht besonders gut. Davon konnte sich auch der damalige Innenminister Karl-Heinz Schröter überzeugen, als er den Feuerwehrleuten im September 2018 einen Besuch abstattete und den Fördermittelscheck über die Summe von 181 500 Euro überreichte.

Jetziges Domizil ist sehr eng

Das jetzt genutzte Mehrzweckgebäude eignet sich für Feuerwehrzwecke nur bedingt. Alles ist recht eng. Das betrifft unter anderem die Umkleidemöglichkeiten. Neun Mann müssen sich einen Raum von vier mal vier Metern teilen. Die anderen weichen auf den Raum der Jugendwehr aus. Und das Einsatzfahrzeug kann seinen Stellplatz nur verlassen, wenn der rechte Spiegel eingeklappt wird. Eine Toilette sucht man im Feuerwehrbereich zudem vergebens.

Ursprünglich war geplant, dass die neuen Sanitär- und Umkleideräume nicht an der Fahrzeughalle, sondern im Schlossflügel untergebracht werden. Von dieser Variante ist man wieder abgerückt.

Von Andreas Kaatz

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