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Brieselang Gesamtschul-Vertrag unterzeichnet
Lokales Havelland Brieselang Gesamtschul-Vertrag unterzeichnet
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17:36 05.11.2019
Setzten ihre Unterschrift unter den Vertrag (v.l.): Wilhelm Garn, Roger Lewandowski und Elke Nermerich. Quelle: Gemeinde Brieselang
Brieselang

Den öffentlich rechtlichen Vertrag zum geplanten Neubau der Gesamtschule zwischen der Gemeinde Brieselang und dem Landkreis Havelland haben am Dienstag Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU), Landrat Roger Lewandowski (CDU) und die Erste Beigeordnete des Landkreises Elke Nermerich (SPD) im Rathaus Brieselang unterzeichnet.

Mehr als 25 Millionen Euro

Darin ist festgehalten, dass der Landkreis das Projekt mit maximal 6 135 639,40 Euro unterstützen wird. Kalkuliert worden ist der Neubau – einschließlich der Turnhalle – mit insgesamt 25 255 000 Euro.

Mit dem Vertrag verpflichtet sich die Gemeinde, mit Beginn des Schuljahres 2021/2022 eine durchgängige Vierzügigkeit der Sekundarstufe I zu gewährleisten. Spätestens zum Schuljahr 2025/26 soll dann auch die Sekundarstufe II eröffnet werden.

Keinesfalls schöngerechnet

Sowohl der Bürgermeister als auch die Erste Beigeordnete bekräftigten am Dienstag noch einmal, dass die Kalkulation zu den Gesamtkosten des Schulprojektes keinesfalls schöngerechnet worden sei. Das nämlich hatte die BFB-Fraktionin der Gemeindevertretung vermutet. Bei der Abstimmung zum Vertrag enthielt sie sich geschlossen.

„Es ist bereits das dritte Projekt zwischen Städten oder Gemeinden und dem Landkreis Havelland, um die Schulstandorte gemeinsam weiterzuentwickeln. Das ist uns in Nauen und Falkensee gelungen, jetzt wollen wir auch in Brieselang den Bildungsstandort aufwerten“, betonte Landrat Lewandowski.

Win-Win-Situation

„In Summe ist es eine Win-Win-Situation, ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Wir können in Zukunft somit im Interesse der kommenden Schüler, die jetzt bereits aufwachsen, wohnortnah entsprechend positive Bildungsangebote vorhalten. Brieselang ist eine Wachstumsgemeinde mit einem enormen Standortvorteil“, sagte er weiter.

Etwas verärgert zeigte sich der Bürgermeister mit Blick auf das Land Brandenburg, das sich seiner Meinung nach aus der Verantwortung stiehlt. „Es ist ein Trauerspiel, dass sich das Land beim Bau von Schulen überhaupt nicht mehr beteiligt – das muss ich deutlich kritisieren. Wir werden aber nicht locker lassen und um Unterstützung werben“, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde.

Von Andreas Kaatz

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