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Brieselang Brieselanger rückten zu 149 Einsätzen aus
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09:51 12.02.2020
Die Aktiven der Feuerwehr Brieselang blickt auf ein arbeitsreichen Jahr zurück. Quelle: gemeinde
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Brieselang

Die Einsatzstatistik offenbart es erneut: Die Freiwillige Feuerwehr Brieselang hatte auch im vergangenen Jahr wieder alle Hände voll zu tun. So mussten die Kameraden zu insgesamt 149 Einsätzen ausrücken.

Während der Jahresdienstversammlung zogen unter anderem Gemeindewehrführer Marco Robitzsch und sein Stellvertreter Holger Glass dazu Bilanz. Nicht nur vor dem Hintergrund der Einsatzbereitschaft sprachen währenddessen sowohl Bürgermeister Ralf Heimann als auch Kreisbrandmeister Lothar Schneider sowie zahlreiche Gemeindevertreter ein dickes Lob für die 83 aktiven Feuerwehrkräfte aus, die stets die Grenzen der Belastbarkeit im Sinne der Bevölkerung überschreiten müssen. Fakt ist, die Feuerwehr bleibt ein Garant für die Gefahrenabwehr.

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Verkehrsunfälle, Brände und sonstige Notlagen: Die Alarmsirenen der Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Brieselang heulten im Jahr 2019 verstärkt auf, statistisch gesehen an jedem zweiten bis dritten Tag.

Mit Blick auf die 149 Einsätze, das sind 23 weniger als 2018, sticht vor allem die Vielzahl der technischen Hilfeleistung, also Verkehrsunfälle, Ölspurbeseitigungen, umgestürzte Bäume mit 114 Einsätzen hervor. Klassische Brandbekämpfungseinsätze gab es 35 und damit weitaus weniger als 2018. Bei allen Einsätzen musste 55 verletzten Menschen geholfen werden, vier Personen konnten dabei aus eingeklemmten Fahrzeugen befreit werden. 2019 waren bei Verkehrsunfällen auch zwei Todesfälle zu beklagen.

Die meisten Einsätze gab es im vergangenen Jahr im Juni mit 29, im Februar hatte es dafür keinen einzigen registrierten Einsatz für die Feuerwehrkräfte gegeben. Mit Blick auf die einzelnen Wochentage war der Mittwoch mit 27 Alarmierungen besonders stark frequentiert. Die geleisteten Gesamteinsatzstunden aller Kameradinnen und Kameraden konnten mit insgesamt 4.188 angegeben werden. Das entspricht rund 174 Tage oder etwa 25 Wochen. Es nahmen insgesamt 2.713 Einsatzkräfte teil. Das sind durchschnittlich 18 Feuerwehrkräfte pro Einsatz.

Die Feuerwehreinheit Bredow indes, die aktuell über 15 Kameraden verfügt, hat im Jahr 2019 insgesamt 17 Einsätze bewerkstelligt, so mussten sieben Brände gelöscht werden, wie Ortswehrführer Dennis Kapitzke berichtete. 2018 hatte es noch zehn Einsätze mehr gegeben. Mit dem Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses wird künftig die Infrastruktur für die Einheit Bredow aufgewertet. Darauf warten sie schon seit längerer Zeit. Der Bauantrag dazu ist gestellt worden.

Ein ganz großes Thema bleibt sowohl in Bredow als auch in Brieselang die Ausbildung aller Kameradinnen und Kameraden. Da hat es im vergangenen Jahr einen erfreulichen Trend nach oben gegeben. „Wir haben einen sehr guten Ausbildungsstand und hatten noch nie so viele Kameraden, die so viele Lehrgänge besucht haben“, betonte Gemeindewehrführer Marco Robitzsch.

Nachdem im vergangenen Jahr auch der Gefahrenabwehrbedarfsplan von der Gemeindevertretung verabschiedet worden ist und damit der Ist-Stand der Feuerwehr erfasst sowie der Soll-Stand festgeschrieben wurde, ist der Handlungsbedarf identifiziert, den es nicht nur in Bredow sondern auch in Brieselang gibt. „Wir haben zu wenige Parkplätze, fehlende Lagerflächen, fehlende Übungsflächen oder unter anderem zu kleine Fahrzeugstellplätze. Es herrscht dringender Handlungsbedarf“, so Gemeindewehrführer Marco Robitzsch.

Die Jugendfeuerwehr Brieselang ist beliebter und attraktiver denn je. So ist die Zahl der Mitglieder im vergangenen Jahr 2019 um sechs auf nunmehr 38 Mitglieder, darunter zehn Mädchen, angestiegen. Während der Jahresdienstversammlung sprach Jugendwart Stefan Kramer von einem „sehr erfreulichen Trend, den es zu bestätigen gilt“.

Von MAZ

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