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Brieselang Mehr Platz für Fahrräder: Brieselang diskutiert über alternative Mobilitätskonzepte
Lokales Havelland Brieselang Mehr Platz für Fahrräder: Brieselang diskutiert über alternative Mobilitätskonzepte
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16:41 08.10.2019
Am Bahnhof in Brieselang gibt es viel zu wenig Stellplätze für Fahrräder. Es geht teilweise chaotisch zu. Quelle: privat
Brieselang

Über das Thema alternative Mobilität wird in Brieselang seit Langem geredet, vor allem im Bereich des Bahnhofs. Jetzt hat die BFB-Fraktion einen Vorstoß für ein alternatives Mobilitätskonzept gestartet und dazu im Gemeindeentwicklungsausschuss eine Vorlage präsentiert.

Im Kern soll es um die Vermeidung des motorisierten Individualverkehrs gehen. Hintergrund: Wenn genug attraktive und ökologisch wertvolle Alternativen zur Verfügung stehen, müsse man nicht unbedingt mit dem Auto zum Bahnhof fahren.

Fahrrad-Parkhaus gefordert

Die Gemeindeverwaltung soll beauftragt werden, den Fahrradverkehr zum und vom Bahnhof noch mehr zu fördern. Dazu ist geplant, weitere Fahrradständer aufzustellen, wobei dies auch zu Lasten von Pkw-Stellplätzen gehen könne.

Die Gemeinde soll sich außerdem um Planungen für den Bau eines Fahrrad-Parkhauses kümmern. Zudem plädiert BFB dafür, Fahrradwege zum Bahnhof zu errichten oder zumindest Fahrradstreifen auf der Fahrbahn zu markieren.

Mehr Bürgerbusfahrten

Des Weiteren soll die Gemeinde prüfen, was es kosten würde, in der Hauptverkehrszeit zusätzliche Fahrten mit dem Bürgerbus zu ermöglichen. Damit soll der Anschluss an Regionalzüge verbessert werden. Und auch der mittelfristige Einsatz von Elektrobussen wird angeregt – eventuell im Rahmen eines Modellversuchs Autonomes Fahren.

Nach intensiver Diskussion und vielen Hinweisen will die BFB-Fraktion den Antrag noch einmal überarbeiten und in der nächsten Sitzung erneut vorlegen. So gab es auch Änderungsanträge von Seiten der Grünen.

Jahreskarte für Nymphensee als Belohnung

Dies betraf unter anderem den BFB-Vorschlag, dass jeder Einwohner eine Jahreskarte für den Eintritt zum Nymphensee erhält, wenn er sich freiwillig verpflichtet, den eigenen Pkw nicht häufiger als zehn Mal pro Jahr für Fahrten zum Bahnhof zu nutzen. Die Grünen stimmen zu, wollen dies aber auf Haushalte ausweiten und auch Zweiräder mit Verbrennungsmotor einbeziehen.

Bürgermeister Wilhelm Garn (CDU) mahnte zudem an, dass man die Ortsteile nicht vergessen dürfe. Für die sei insbesondere die Verbesserung des ÖPNV maßgeblich, denn für Ältere und Kinder sei die Fahrt mit Fahrrad von dort zum Bahnhof oft zu weit und sowieso nicht bei jedem Wetter machbar.

Von Andreas Kaatz

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