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Havelland Bürgerworkshop zu Hallenbad im März
Lokales Havelland Bürgerworkshop zu Hallenbad im März
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18:23 05.03.2018
Das Großbauvorhaben Feuerwache ist abgeschlossen. Die Abgeordneten sahen sich am Mittwochabend dort um. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Falkensee

Das Bauvorhaben neue Feuerwache ist abgeschlossen, das nächste Großvorhaben in Falkensee bewegt die Gemüter: ein mögliches Hallenbad.

Am Mittwochabends haben sich die Mitglieder des Falkenseer Hauptausschusses in der neuen Feuerwache umgesehen. Frank Christ, stellvertretender Stadtwehrführer, zeigte ihnen die Räume, die jetzt nach und nach bezogen werden. Rund 6 Millionen Euro hat der Bau gekostet. Deutlich mehr dürfte ein Hallenbad kosten. Über das hat sich der Hauptausschuss nach seiner Besichtigung der Feuerwache weiter verständigt.

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Bei dem Bau sollen die Bürger weiterhin eng einbezogen werden, fasste Bürgermeister Heiko Müller (SPD) die Debatte zusammen. Angefangen von den beiden großen Unterschriftensammelaktionen des Falkenseer Seniorenbeirats und dem daraus folgenden Einwohnerantrag, waren viele Falkenseer eng mit dem Vorhaben verbunden. Nun sollen sie im März in zwei Workshops einbezogen werden. Einer – am 6. März – wird wieder offenen sein für jedermann, ein zweiter soll mit einem statistisch ausgewählten Personenkreis abgehalten werden. „Möglich wäre es dann, dass die Stadtverordneten im April über ein konkretes Projekt abstimmen“, beschreibt der Bürgermeister den zeitlich optimistischen Plan. Darin soll das Hallenbad als Baukörper greifbar werden: Wie könnte das Falkenseer Hallenbad aussehen? Welche Bereiche enthält es und welche eben nicht. Die so abgestimmte Variante soll der Bürgerschaft wie bei einer Briefwahl zur Abstimmung vorgelegt werden. Mit einem Ja oder Nein können sich die Bürger dann äußern. Diskutiert wurde am Mittwoch darüber, ob nur wahlberechtigte Bürger oder ob alle Einwohner gefragt werden.Strittig war die Frage der Altersklasse: Abstimmen ab 18 Jahre? 16 oder 12? Oder alle Einwohner? Wie werden die Wünsche der Kinder und Familien berücksichtigt?

Der Arbeitskreis „Hallenbad“ hatte am Mittwoch ebenfalls getagt und über die Ausstattung eines potenziellen Bades diskutiert. Was ist die Basis, was sind möglich Zusätze? Etwa ein Außenbecken oder ein offenes Dach oder eine Kegelbahn? „Am Ende müssen wir klären, was wir wollen, was nicht und wofür wir uns die Option offenhalten wollen“, erklärte Heiko Müller.

Von Marlies Schnaibel