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Havelland Bugawerbung auf Plattdüütsch
Lokales Havelland Bugawerbung auf Plattdüütsch
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15:30 20.01.2013
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HAVELBERG

. Seit einiger Zeit stehen drei ganz besondere Lieder auf dem Programm: die Buga-Lieder.

„Wir sind von der Idee der Buga seit der Vergabe an die Havelregion begeistert. Diese Begeisterung hält nun schon seit 2007 an, und wir wollen unseren Beitrag leisten, um die Buga im Jahr 2015 bekannt zu machen“, sagt Margarete Bartels während einer Probe im barocken und gerade aufwendig sanierten Domherrenhaus der Hansestadt. Frau Bartels ist die musikalische Leiterin der Singegruppe. Im Domherrenhaus trifft sich die Singegruppe regelmäßig; insgesamt 21 Frauen aus Havelberg und Umgebung sind mit Begeisterung dabei.

Verzückt klinken sich die anderen Damen ein und bestätigen die Sicht von Margarete Bartels. Plötzlich ist ganz viel Leben im Raum und man merkt den Enthusiasmus, mit dem die Singegruppe hinter der Buga steht. So viel Leidenschaft, so viel liebevolle Vorfreude und zugleich der Drang, einen eigenen Beitrag zum kulturellen Highlight des Jahres 2015 in der gesamten Havelregion leisten zu wollen – das ist etwas, was einem ganz nahe geht, sozusagen mitten ins Herz.

Bei der Probe wurde dann das erste Buga-Lied angestimmt: „Von Dom zu Dom“ – übrigens mit einem Text und einer Melodie von Franz Fischer aus Premnitz, der den Kontakt zur Singegruppe seit Jahren hält.

Es folgten die anderen beiden Buga-Lieder – sie heißen „Zwischen Havelberg und Brandenburg“ („Twischen Hoagelberg un Brandenburg“) und das „Buga-Lied“. Beim Singen blitzten die Augen der Frauen, kräftige Stimmen ergänzten sich mit dem Timbre sanfter Töne. Alles klang sehr harmonisch. Die Akustik des Raumes unterstrich das Klangerlebnis.

Wenn man es auf einer höheren Ebene betrachtet, könnte man mit Fug und Recht behaupten, dass die Singegruppe des Heimatvereins Havelberg die Buga-Marketingstrategie eigentlich perfekt umgesetzt hat. Alle wichtigen Komponenten waren in den Zeilen enthalten: die naturnahe Landschaft, das Wohlfühlen der Menschen in ihrer Region, der Verbund der Buga-Städte und die Vision, möglichst viele Besucher in die Havellandschaft zu locken.

„Dee Plattdüütschen“ sind regelmäßig in der Region unterwegs: der 50-Kilometer-Radius ist für alle selbstverständlich. „An den Reaktionen unserer Zuhörer auf die Buga-Lieder merken wir, dass das Thema Buga/Havelregion weit verbreitet in der Region ist. Wir treffen oft auf offene Ohren“, meinte Renate Thiemann, die zusammen mit Erika Rittner die Gruppe organisatorisch begleitet. „Die Buga-Spenden-Box unseres Heimatvereins ist auch immer dabei. Das Geld wird für die Buga-Projekte in unserer Stadt gesammelt, und wir konnten schon Einiges an die Stadtverwaltung Havelberg abgeben.“

Zu sehen und natürlich zu hören ist die Singegruppe „Dee Plattdüütschen“ des Heimatvereins Havelberg übrigens das nächste Mal öffentlich während des „Plattdeutschen Nachmittags“ am Samstag, den 26. Januar, in der Gaststätte Mühlenholz, nahe der Hansestadt Havelberg. Übrigens: Gesucht werden noch Menschen, die sich ebenfalls für das Singen interessieren. Gern auch junge Enthusiasten rund um Havelberg.

Der Heimatverein der Hansestadt Havelberg ist unter folgender Internetpräsenz zu erreichen: www.havelberg-heimatverein.de (Von Amanda Hasenfusz)

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