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Havelland Bunter Fasching statt bunte Buga
Lokales Havelland Bunter Fasching statt bunte Buga
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13:19 02.02.2015
Das BCV-Ballett im Bayern-Look. Quelle: N. Stein
Großwudicke

Bunt kostümiert und bei bester Laune war am Samstagabend die Gästeschar im Großwudicker Vereinshaus bei der ersten Prunksitzung des Buckower Car nevalsvereins unter dem Motto „Wird die Buga noch so bunt, beim BCV geht’s schon 32 Jahre rund“. So war es dann auch von der ersten Minute an. Schon bevor BCV- Präsidentin Jutta Galuschke samt Elferrat in den Saal Einzug hielt, hatten sich die Gäste mit Ohrwürmern wie „Wir kommen alle, alle in den Himmel...“ musikalisch in Stimmung gebracht. Das Buckower Prinzenpaar Marco I. und Anke I. empfingen sie mit einem dreifachen „Helau“. Und dann kam, was kommen muss und worauf alle gewartet hatten: Anke I. verkündete die Kussfreiheit.

Was folgte, war ein 150 minütiges abwechslungsreiches Programm mit 14 Darbietungen. In die Bütt hielten drei Jecken mit spitzfindigen Sketchen beim Publikum die Lachmuskeln in Dauerbewegung. Gute Tipps für die Fitness verriet Dosis Poser. „Fängst du mittags an zu saufen, kannst du abends nicht mehr laufen“, sagte sie mit erhobenen Zeigefinger um sodann die von ihr gemachte Beobachtung zu verkünden „Fußballer, die nicht mehr gut laufen und sehen können, werden Schiedsrichter“.

Der Buckower Vereinsdödel (Ulf Geißler) verriet, dass er nach durchzechter Nacht immer einen Sessel in das Schlafzimmer rückt, um beim Theater seiner Frau in der ersten Reihe sitzen zu können. „Vossi“ (Sebastian Voß) klärte von der Bütt aus auf, dass Politiker neuerdings Schuhe mit Absätzen vorn tragen. So würden sie beim Laufen das Gefühl haben, dass es bergauf geht. Lüften konnte er auch ein anderes Geheimnis. Viele Frauen würden ihren Ehemann nur „Schatzi“ nennen, so der Jeck, weil sie sich nicht zwischen Schaf und Ziegenbock entscheiden können. In einem Sketch hatte er zuvor schon erklärt, warum verschiedene Biersorten gebraut werden – zum Beispiel Bockbier für Junggesellen Löwenbräu für Schwiegermütter.

Die „Stadtdrosseln“ ließen musikalisch die 80er- Jahre wieder aufleben. Auf dem Parkett eröffneten die neu formierten Sternchen mit ihren Huldigungstanz den Aufführungsreigen, gefolgt vom Kinderballett, das die Fußball-WM wieder aufleben ließ. Die Gruppe „Lichter des BCV“ tanzte im Armeelook . Das Frauenballett sorgte für spanisches Flair und die Sportler tanzen als Cheerleader. Als vollbusige Bayernmadels sorgte das Männerballett wieder einmal für eine gelungenen Höhepunkt eines Programms mit vielen Zugaben aller Akteure.

Eindrucksvoll das Abschlussbild auf dem Parkett mit allen Mitwirkenden. Fehlte nur noch die BCV-Hymne. Und die wurde von allen im Saal voller Leidenschaft gesungen. Ein bunter Abend neigte sich dem Ende zu, an dem alle ihren Spaß hatten.

Von Norbert Stein

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