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Havelland Chaos auf der Linie RE 4
Lokales Havelland Chaos auf der Linie RE 4
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17:00 02.02.2015
Auf der Linie RE 4 lief es am Donnerstag nicht rund. Quelle: M. Kniebeler
Rathenow

Bahnpendler sind heute noch aufgebracht, wenn man sie auf die Ereignisse anspricht. Nicht wegen des Kabeldiebstahls und der durch ihn verursachten Schwierigkeiten. Sondern vielmehr wegen des Krisenmanagements der verantwortlichen Bahnunternehmen. Als katastrophal wurden sowohl die Regelung des Ersatzverkehrs als auch die Information der Reisenden beschrieben.

Die Rathenowerin Heidrun Behnke etwa berichtete, sie habe nachmittags in einem Zug von Berlin nach Rathenow gesessen, der um 15.30 Uhr in Wustermark geendet habe. Bis Wustermark habe es nicht einen Hinweis darauf gegeben, dass es zu Problemen kommen könne. Um so überraschter seien die Fahrgäste über das plötzliche Ende der Reise gewesen. Der angekündigte Schienenersatzverkehr in Richtung Rathenow sei ein Witz gewesen. Ein Bus sei nach rund 50 Minuten vorgefahren – ein Bus für weit mehr als 100 Fahrgäste.

Die es in den Bus schafften, hätten die Fahrt wie Ölsardinen in der Büchse verbracht. Viele hätten entnervt abgewunken und Angehörige angerufen, um sich abholen zu lassen. „Warum sind die Bahnreisenden nicht schon in Berlin über die Probleme auf der Strecke informiert worden?“, fragt die Pendlerin. „Dann hätte der ein oder andere sich bestimmt eine Alternative gesucht.“ Schließlich könne man auch über Brandenburg nach Rathenow fahren.

Bei der Beantwortung dieser Fragen schieben sich die Deutsche Bahn, die verantwortlich ist für das Streckennetz, und die Odeg, von welcher die Linie RE 4 betrieben wird, den Schwarzen Peter zu.

Burkhard Ahlert, Sprecher der Deutschen Bahn, versichert, man habe die betroffenen Verkehrsunternehmen am Donnerstagmorgen darüber informiert, dass es auf dem besagten Steckenabschnitt wegen der Reparatur der Leitung zu Problemen kommen werde. „Wir haben gesagt, dass wir versuchen, den Regionalverkehr an der Engstelle vorbeizuführen“, so Ahlert.

Allerdings habe man auch darauf hingewiesen, dass es zu Streckensperrungen für den Regionalverkehr kommen könne. Es sei Aufgabe der Unternehmen, in diesem Fall der Odeg, im Falle eines Zugausfalls den Ersatzverkehr zu organisieren. Und auch die Information der Reisenden mittels Verkehrsmeldung oder Durchsagen in den Züge sei Sache des Linienbetreibers.

Dietmute Müller, Pressesprecherin der Odeg, widerspricht dem Kollegen. „Unsere Leitstelle wurde teilweise erst 5 Minuten vor Eintreffen des Zuges in Wustermark seitens DB Netz über einen Ausfall informiert“, sagt sie. Eine aus Kundensicht zufriedenstellende Vorabinformation, wie auch eine effektive Organisation des Busnotverkehrs sei in der Kürze der Zeit sehr kompliziert gewesen.

Immerhin sei es gelungen, die Ersatzbusse innerhalb der vertraglich festgeschriebenen Zeit von 60 Minuten bereitzustellen. Die Kapazität der Busse habe ausgereicht, um die Reisenden zu transportieren, so die Odeg-Sprecherin.

Heidrun Behnke und mit ihr viele andere Pendler haben das allerdings ganz anders erlebt. Und ärgern sich darüber heute noch.

Von Markus Kniebeler

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