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Dallgow-Döberitz Bauarbeiten legen Stromnetz in Dallgow und Elstal lahm
Lokales Havelland Dallgow-Döberitz Bauarbeiten legen Stromnetz in Dallgow und Elstal lahm
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16:06 29.07.2019
Bauarbeiten sorgten in Dallgow für einen Stromausfall. Quelle: Schnaibel
Dallgow-Döberitz/Elstal

Um Punkt 9.36 Uhr ging nichts mehr. Kein Kühlschrank, kein Computer, keine Waschmaschine. Ein Stromausfall legte am Freitag halb Dallgow-Döberitz und Teile von Elstal lahm. Bei Tiefbauarbeiten im Olympischen Dorf in Elstal wurde das Mittelspannungsnetz der Edis Netz GmbH beschädigt.

„Durch unverzüglich eingeleitete Schaltvorgänge der Edis-Netzexperten konnte der Zeitraum der Versorgungsunterbrechung auf unter 90 Minuten begrenzt werden“, teilt ein Unternehmenssprecher auf MAZ-Anfrage mit. Um 10.50 Uhr gelang es, die betroffenen Kunden wieder mit Strom zu versorgen. Mitarbeiter der Edis Netz sowie der Edis Bau machten sich an die Reparatur der 15-kv-Leitung.

Anwohner beklagen häufige Stromausfälle

In einer Facebookgruppe, in der sich Dallgower austauschen, wird der jüngste Stromausfall heftig diskutiert. Einige Nutzer beklagen dort, dass der Strom in Dallgow immer wieder ausfalle. „Wie oft denn noch, es reicht“, schreibt Nutzerin Christiane Hebbel.

„Ich finde es auch ziemlich ärgerlich, besonders bei den Temperaturen gerade“, schreibt Sinah Gehrke. Bei einem Stromausfall könnten auch Waren oder teure Medikamente nicht mehr gekühlt werden. Von dem Stromausfall war auch der örtliche Rewe-Markt betroffen. Auch als der Strom schon wieder angeschaltet war, machte dort das EC-Zahlsystem der Kasse noch für eine kurze Zeit Probleme.

Rathaus war nicht betroffen

Ob es in Dallgow-Döberitz tatsächlich häufiger zu Stromausfällen kommt, dazu machte die Edis keine Angaben. Auch der Dallgower Gemeindeverwaltung ist keine Häufung solcher Fälle bekannt. Zwar würden hin und wieder Menschen anrufen, weil sie keinen Strom haben, diese würden aber direkt an die Edis verwiesen. Das Dallgower Rathaus war von dem jüngsten Stromausfall indes nicht betroffen.

Um die Stromversorgung für das weiter wachsende Osthavelland auch in Zukunft zu sichern, baut der Netzbetreiber derzeit in Rohrbeck ein neues Umspannwerk.

Rund fünf Millionen Euro investiert das Unternehmen in das Werk „Falkensee Süd“. Mit dem Anschluss an die bestehende 110-kV-Leitung soll eine weiter steigende Versorgungssicherheit gewährleistet werden.

Von Danilo Hafer

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