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Dallgow-Döberitz Havelländer Feuerwehrleute zeigen, was sie können
Lokales Havelland Dallgow-Döberitz Havelländer Feuerwehrleute zeigen, was sie können
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15:38 23.09.2019
Für Leistungsspange in Silber mussten die Feuerwehrleute eine eingeklemmte Person befreien. Quelle: Feuerwehr Friesack
Friesack

Die Feuerwehren aus Friesack, Dallgow-Döberitz, Wustermark und Nennhausen stellten am Sonnabend im Feuerwehrtechnischen Zentrum des Landkreises Havelland in Friesack ihr Können im Bereich „Technische Hilfeleistung“ unter Beweis. Die Leistungsspange in Silber galt es zu erringen.

36 Kameraden stellten sich in je vier Gruppen der Aufgabe, auf die sie sich schon seit Anfang des Jahres vorbereitet haben. So haben etwa die neun Kameraden aus Friesack zusätzliche Übungstermine neben dem normalen Feuerwehrdienst organisiert.

Zusätzliche Ausbildung für die Kameraden

„Die Leistungsspange in Silber ist eine zusätzliche Ausbildung nach der Spange in Bronze und dem normalen Lehrgang „Technische Hilfeleistung“, den jeder Feuerwehrmann absolvieren sollte“, sagte Michael Reuter, Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes Havelland.

Zur Weiterbildung gehörte zunächst ein Theorieteil. „Hier mussten die Kameraden ihr gesamtes Feuerwehrwissen unter Beweis stellen. Anschließend wurden spezielle Frage zur Ersten Hilfe gestellt“, so Reuter.

Dazu gehörte am Sonnabend auch, das Wiederbeleben einer Person zu üben. Der Erste-Hilfe-Teil wurde von Mitarbeitern des Rettungsdienstes betreut.

Seit Anfang des Jahres haben sich die Feuerwehrleute vorbereitet. Quelle: Feuerwehr Friesack

Im Anschluss an den theoretischen Teil mussten die Feuerwehrleute auch praktisch zeigen, was sie gelernt haben. „Dabei galt es einen eingeklemmten Fahrer aus seinem Fahrzeug zu befreien, das auf der Seite lag“, so Reuter. Und das möglichst schonend.

Bei der Rettungsmaßnahme, mussten die Kameraden daher auf deutlich mehr Details achten, als man zunächst denken könnte.

Kreisfeuerwehrverband lädt einmal im Jahr dazu ein

„Bei jedem Schnitt, bewegt sich das Auto, dass muss man bedenken, bevor man die Rettungsschere ansetzt“, so Reuter. Sich regelmäßig weiterzubilden und das Gelernte zu üben, sei für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren unerlässlich.

„Die Bevölkerung erwartet, dass wir sie im Notfall retten und alle wichtigen Handgriffe drauf haben“, betonte der Geschäftsführer des Kreisfeuerwehrverbandes.

Die Prüfung der Leistungsspange führt der Kreisfeuerwehrverband Havelland einmal im Jahr durch. Im nächsten Jahr ist die Variante in Gold geplant.

„Dann müssen gleich zwei Personen gerettet werden. Und das ganze in der Nacht“, sagte Michael Reuter.

Von Danilo Hafer

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