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Dallgow-Döberitz Experimentieren und Staunen im Havelpark
Lokales Havelland Dallgow-Döberitz Experimentieren und Staunen im Havelpark
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19:51 08.01.2019
Die Lichter der Schattenstadt: Lucas Schmidt erklärt physikalische Phänomene im Dallgower Havelpark. Quelle: Danilo Hafer
Dallgow-Döberitz

 Wie schafft man es, eine an einer lange Stange befestigte kleine Kugel so fallen zu lassen, dass sie danach fast fünf Meter in die Luft springt? Vor dieser Frage stehen derzeit die Besucher der aktuellen Ausstellung „ForscheFuchs“, die noch bis zum 19. Januar im Dallgower Havelpark zu erleben ist. Die knapp fünf Meter hohe Impulsschleuder ist einer der Hingucker und die Lösung der Frage ziemlich erstaunlich.

„Man muss die Kugel einfach zusammen mit den zwei größeren Kugeln fallen lassen“, erklärt Lucas Schmidt. Der 22-Jährige arbeitet bei der Firma Euro-Science, die die Ausstellung konzipiert hat und bereits im vergangenen Jahr die Besucher des Havelparks mit Experimenten – damals rund ums Thema Wasser – faszinierte.

Der Alltag ist voller physikalischer Phänomene

Die kleine Kugel springt deshalb bis ans obere Ende der Stange, weil die darunter liegenden Kugeln ihre Energie, die sie beim Aufprall aufnehmen, an die kleine Kugel weitergeben. Die wird dann mit dreifacher Energie nach oben geschleudert. Dieses Phänomen kann auch im Alltag beobachtet werden. „Wenn die Kassiererin im Supermarkt einen Warentrenner gegen die anderen schiebt, überträgt sich ebenfalls die Energie und alle werden gleich weit geschleudert“, sagt Lucas Schmidt.

Physikalische Phänomene auf eine spielerische Art erklären und zeigen, dass die Physik auch im alltäglichen Leben zu beobachten ist, darum geht es den Machern der Ausstellung. „Unser Ziel ist es, dass die Menschen hier mit einem Aha-Effekt nach Hause gehen“, so Schmidt. Dabei richtet sich die Ausstellung mit ihren insgesamt 19 Exponaten nicht nur an die ganz kleinen Besucher des Havelparks. „Vor allem von vielen Senioren erhalten wir immer sehr positive Rückmeldungen“, weiß Schmidt.

Chaospendel mit Struktur

Auf dem Weg von einem Geschäft ins nächste hat auch Rainer Wilck seine Experimentierfreude entdeckt. „Wir fanden schon die Ausstellungen in der Vergangenheit immer spannend“, erzählt er. Der Falkenseer hat das große Chaospendel in Schwung versetzt. Dabei sind drei Metallstangen als Pendel über eine T-Form miteinander verbunden. Bringt man diese in Schwung, scheinen sie sich völlig ohne System und Struktur zu bewegen. „Bei genauer Betrachtung wird aber deutlich, dass die Bewegung eines Pendels auch immer die Bewegungen der beiden anderen beeinflusst. Selbst im Chaos herrscht also eine gewisse Struktur“, erklärt Schmidt.

Von Danilo Hafer

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