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Havelland Der Havelweg als Rennstrecke
Lokales Havelland Der Havelweg als Rennstrecke
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17:54 14.08.2013
Auf diesem Abschnitt des Havelwegs wird oft deutlich schneller gefahren als die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit Quelle: Stork
Rathenow

Die Gärten links und rechts des Havelwegs liegen in diesen Spätsommertagen ziemlich friedlich da. Das Wasser ist nah, der Lärm der Stadt weit. Und seit die Stadt den Richtung Zentrum wegen einer Baustelle komplett für den Verkehr hat sperren lassen, ist es sogar noch ruhiger geworden.

Es könnte also eine richtig tolle Oase im Grünen sein, wenn sich alle an die Regel hielten. Tun sie aber nicht. Und deshalb gibt es immer wieder Beschwerden. "Hier wird gerast, wie verrückt", haben sich gleich zwei Anrufer des Sorgentelefons beklagt. Wenn man von der Straße "An der Bahn" abbiegt, ist der Havelweg tatsächlich eine gut ausgebaute Pflasterstraße, auf der man schneller fahren könnte, ohne um Leib und Leben seines Autos fürchten zu müssen. Zumindest der hintere Abschnitt ist aber als Spielstraße ausgewiesen. Das bedeutet, dass Autos etwa auf ihrem Weg in Richtung zum Wassersportgelände nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen. Hält sich aber keiner dran, wie auch die MAZ bei einer Vor-Ort-Begutachten feststellte. Die Polizei, die stets für den fließenden Verkehr zuständig ist, will sich der Sache annehmen und gegebenenfalls eine Geschwindigkeitskontrolle durchführen.

Wie es aussieht, dürfen die Autofahrer aber im ersten Abschnitt des Havelwegs hinter der Straße "An der Bahn" tatsächlich 50 Stundenkilometer schnell sein. Jedenfalls steht an der Kreuzung kein Schild, dass die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt. "Wir werden prüfen, ob dort vergessen wurde, ein entsprechendes Schild aufzustellen", sagt Stadtsprecher Jörg Zietemann. •••

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Man merkt es schon. Die Mauersegler sind bereits wieder verschwunden, die Tage werden kürzer und schon ab 21 oder 21.30Uhr würde man sich über zusätzliches Licht von Laternen freuen. Zwei Anrufer des Sorgentelefons weisen darauf hin, dass die Lampen in einigen Straßen nicht brennen: In der Siedlung "Lange Pannen" ist es schon seit einigen Wochen duster. "Bei dem Gelände handelt es sich um eine private Fläche, da ist die Stadt nicht für die Beleuchtung zuständig", sagt Zietemann.

Stadtsache sind dagegen die Gaslaternen in der Andreas- und Fischerstraße. Seit vier Wochen sollen die schon nicht mehr brennen und es ist beileibe nicht das erste Mal, dass sie ausfallen. "Die zuständige Firma wurde bereits beauftragt", sagt Zietemann. Gaslaternen seien deutlich anfälliger und wartungsintensiver als andere Straßenlampen. Das habe man aber bereits vor der Anschaffung gewusst.

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Einer Anruferin des Sorgentelefons ist aufgefallen, dass seit einigen Wochen die Hundetoiletten im Stadtgebiet nicht mit entsprechenden Plastiktüten bestückt sind.

Jörg Zietemann kann das nicht nachvollziehen: "Ich habe mit dem zuständigen Mitarbeiter gesprochen. Der sagt, dass alle Toiletten bestückt und regelmäßig kontrolliert werden." Allerdings komme es immer wieder vor, dass die Beutel aus den Hundetoiletten geklaut werden.

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In der Großen Hagenstraße fallen immer wieder große abgestorbene Äste der Linden auf Fußgänger oder parkende Autos. Die Stadt werde sich den Zustand der Bäume genau ansehen und bei der Gelegenheit auch die Auswüchse der Bäume beseitigen, so der Stadtsprecher.

Für die Beseitigung des Baumschnitts gegenüber des Alten Hafens ist die Stadt allerdings nicht zuständig. Man habe die Büsche im Auftrag des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) beschnitten. Für die Entsorgung sei das WSA verantwortlich, so der Stadtsprecher.

Von Ralf Stork

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