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Havelland Der Trend schwächt sich ab
Lokales Havelland Der Trend schwächt sich ab
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15:30 02.02.2015
Alt vs. Neu - es gibt genug attraktiven Wohnraum, wie hier in Rathenow. Quelle: M. Kniebeler
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Havelland

Im vergangenen Jahr (31. Dezember 2013 bis 31. Dezember 2014) etwa sank sie Zahl der Westhavelländer nur marginal – um 37 Einwohner – von 46.779 auf 46.742.

In Premnitz kann sogar eine leichte Trendumkehr beobachtet werden. Als einzige der fünf westhavelländischen Kommunen – das sind die Städte Rathenow und Premnitz, die Ämter Rhinow und Nennhausen und die Gemeinde Milower Land – stieg in Premnitz (inklusive der Ortsteile Döberitz und Mögelin) die Zahl der Einwohner um 34 auf 8455.

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In Rathenow dagegen ist ein Einwohnerschwund zu konstatieren. Allerdings hält der sich in sehr überschaubaren Grenzen. Im Jahreslauf sank die Zahl der Kreisstadtbewohner (inklusive der Ortsteile Semlin, Steckelsdorf, Grütz, Göttlin und Böhne) um 26 auf 24681. Das war schon dramatischer: Im Jahr 2007 etwa verlor die Stadt binnen zwölf Monaten 379 Einwohner.

Auch in den Ämtern sind die Einwohnerverluste überschaubar. Im Amt Rhinow sank die Zahl der Bewohner um 26 von 4703 auf 4677, wobei die Stadt Rhinow sogar einen Zuwachs um acht Einwohner auf 1660 zu verzeichnen hat. Im Amt Nennhausen fällt der Einwohnerverlust verschwindend gering aus. Im Zeitraum von zwölf Monaten sank die Zahl der Amtsbewohner um 4 auf 4610. Die Gemeinde Milower Land schließlich hat ebenfalls einen moderaten Bevölkerungsrückgang zu verkraften.

In der Großgemeinde lebten zum Stichtag 31. Dezember 2014 exakt 4319 Menschen – 15 weniger als zwölf Monate zuvor. Offenbar ist das Dörfchen Bahnitz immun gegen den allgemeinen Trend. Hier stieg die Zahl der Bewohner im Verlauf des Jahres 2014 um fast zehn Prozent von 149 auf 163.

Was im Westhavelland die Ausnahme ist, kann im Osten des Kreises als Regel betrachtet werden. Hier haben sich die Einwohnerzahlen seit der Wende kontinuierlich erhöht. Falkensee etwa, die größte Stadt im Kreis Havelland, wächst und wächst. Im vergangenen Jahr erhöhte sich die Zahl der Falkenseer um 530 auf 42.178. Damit bleibt Falkensee die sechstgrößte Stadt im Land Brandenburg. Auch in Nauen, Wustermark, Dallgow-Döberitz und Schönwalde sind kräftige Zuwächse zu verzeichnen. Selbst das speckgürtelferne Friesack wuchs 2014 Jahr um 107 Einwohner auf 6482 Bewohner.

Wie dramatisch die Verschiebungen sind, macht eine Zahl deutlich. 1989 hatte Falkensee 22.000 Einwohner, heute sind es fast doppelt so viele. In Rathenow (ohne Ortsteile) dagegen sank die Einwohnerzahl von 30.200 im Jahr 1989 auf heute 22.550.

Von Markus Kniebeler

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