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Havelland Die Havel audiovisuell erleben
Lokales Havelland Die Havel audiovisuell erleben
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16:44 11.08.2015
Pitoresk: Flussniederungen im Havelland Quelle: M. Kniebeler
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Havelregion

Wer hätte gedacht, dass die alte Dame, die Namensgeberin des Landkreises, einmal so viel Furore macht. Die Buga in der Havelregion ist in aller Munde, der Wassertourismus boomt wie nie zuvor und zieht immer mehr Besucher in die Region weil die Havel, ihre Seen und Nebenflüsse so reizvoll sind. Seit Kurzem hat der Fluss auch eine eigene Hymne und bald wird es passend zur Musik auch den Film „Die Havel“ geben.

Der Musikmanager und Wahlhavelländer Michael Omilian hatte die Idee, den Fluss zu vertonen – ein genialer Einfall: 1000 Menschen kamen zur Uraufführung und noch einmal rund 700 zur Premiere in Rathenow. Dort im Optikpark an dem sich die alte Dame vorbei schlängelt, konnte sie auch endlich selbst dem Stück lauschen, das ihr allein gewidmet ist.

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Werbung für die Region

Nun verkündete Michael Omilian: Die Sinfonische Dichtung „Die Havel“ wird bald auch audiovisuell erlebbar sein. „Eigentlich hatte ich von Anfang an gedacht, dass dieses Projekt audiovisuell umgesetzt werden muss“, sagt Omilian. Mit den Bildern könne man später wunderbar für die Region, die touristisch im Aufschwung ist, auch auf Messen Werbung machen.

Michael Omilian, Wahlhavelländer und Musikmanager, hatte die Idee, die Havel zu vertonen und nun zu verfilmen. Quelle: Ch. Schmidt

Wie zuvor bei der Havelsinfonie gelang es ihm auch dieses Mal verschiedene Partner für das Projekt zu begeistern. Der TV-Journalist Tim Jäger zum Beispiel wird mit Omilian das Drehbuchschreiben, noch im August sollen die ersten Aufnahmen aus der Luft eingefangen werden. Dafür hat er das Unternehmen Filmkopter Brandenburg engagiert, das seit 13 Jahren mit Kameradrohnen das Land von oben filmt. Wie die Havelsinfonie wird auch der Film den Fluss von Quelle bis zur Mündung abbilden, natürlich abgestimmt auf die Musik von Marian Lux.

Uraufführung im Frühjahr 2016

Drei bis vier Produktionstage sind für diesen Monat geplant. Gefilmt wird zunächst von der Mecklenburgischen Seenplatte bis nach Fürstenberg. Als zweite Etappe ist die Strecke von Berlin über Potsdam bis nach Brandenburg/Havel geplant. Den goldenen Herbst will Omilian im September oder Oktober einfangen. Dafür würde sich die Strecke von Rathenow über Strodehne bis nach Havelberg gut eignen. Im Frühjahr 2016 soll das Werk dann zum ersten Mal gezeigt werden.

Von Christin Schmidt

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