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Havelland Die „Zukunftswerft“ vergibt zehn Stipendien im Havelland
Lokales Havelland Die „Zukunftswerft“ vergibt zehn Stipendien im Havelland
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16:38 25.02.2020
In der ersten „Imagine Havelland“-Konferenz können sich die Teilnehmer austauschen. Quelle: privat
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Paretz

Engagierte Havelländer, die sich mit Projekten der Nachhaltigkeit und des regionalen Zusammenhalts beschäftigen, haben die Chance auf ein Stipendium. Möglich macht das die gemeinnützige „Zukunftswerft“, die in Paretz ansässig ist. „Zu einem Stipendium gehört sowohl eine unbürokratische Soforthilfe von 500 Euro als auch eine sechsmonatige Begleitung mit Coaching und Beratung, mit virtuellen Angeboten, Workshops und Projektwerkstätten“, erklärt Carolin Eißler, Mitarbeiterin in der „Zukunftswerft“.

Sie ist Teil des Dreierteams, das Christine und Dennis Hoenig-Ohnsorg anführen. Beide haben die „Zukunftswerft“ 2015 in Berlin gegründet, „um Menschen in ihrem Anspruch, gesellschaftlich zu wirken, in verschiedenen Rollen zu begleiten“, so Christine Hoenig-Ohnsorg. Inzwischen sind beide nach Paretz in die Werderdammstraße umgezogen.

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Vernetzen und austauschen

Gefördert werden können Einzelpersonen, Teams und Organisationen, „die dabei helfen, gesellschaftliche Herausforderungen wirkungsvoll zu bearbeiten und die Zukunft gemeinsam zu gestalten“, sagt Dennis Hoenig-Ohnsorg. Die „Zukunftswerft“ wirkt in ganz Deutschland. Für unsere Region sei jetzt das neue Format „Imagine Havelland“ geschaffen worden. Es gehe darum, engagierte Havelländer miteinander und mit erfahrenden Akteuren aus Deutschland zu vernetzen und Kooperationen stärken. Noch bis zum 29. Februar können sich Initiativen, Einzelpersonen oder Teams bewerben. Insgesamt stehen zehn Stipendien zur Verfügung.

„Alle geförderten Projekte sind bei der ersten „Imagine Havelland“-Konferenz dabei. Dort besteht die Möglichkeit, sich drei Tage mit engagierten Menschen aus dem Landkreis und erfahrenen Sozialunternehmern und Experten aus anderen Regionen Deutschlands auszutauschen und neue Ideen auszuhecken“, so Carolin Eißler.

Der Bund gibt Geld

„Imagine Havelland“ wird ermöglicht durch den Fonds Nachhaltigkeitskultur des Rates für nachhaltige Entwicklung. Auf Initiative des Bundestages stellt das Bundeskanzleramt für den Fonds über einen Zeitraum von drei Jahren Mittel zur Verfügung. Alle Informationen sind online verfügbar auf zukunftswerft.org/imagine-havelland

Von Jens Wegener