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Havelland Die beste Stimme Berlin-Brandenburgs
Lokales Havelland Die beste Stimme Berlin-Brandenburgs
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08:14 08.04.2014
Quelle: Sarah Schreckenbach
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Dallgow-Döberitz

Tiffany Larras ist das erste Mal dabei. Die 18-Jährige macht zur Zeit eine Ausbildung zur Sozialassistentin und möchte beim Casting, das an den kommenden Wochenenden im Dallgow-Döberitzer Havelpark weitergeht, testen, wie gut dem Publikum ihre Stimme gefällt. „Ob Singen später mein Hauptberuf wird, weiß ich aber noch nicht“, sagt sie.

Als sie am vergangen Sonnabend von der Bühne kommt, zittern ihre Hände noch ein wenig, aber sie lächelt zufrieden.

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Vielleicht geht ihr Traum von einer Gesangskarriere in Erfüllung: Tiffany Larras steht zum ersten Mal auf der Bühne. Quelle: Sarah Schreckenbach

„Ich war sehr aufgeregt“, gesteht sie. Doch schon bald scheint ihre Nervosität verflogen. Ihr Auftritt wird gelobt. „Man muss kein Profi sein, um bei dem Songcontest mitzumachen“, betont Organisator Jürgen Buchholz.

Er und seine Agentur Buchholz suchen schon seit zehn Jahren die besten Stimmen in Berlin und Brandenburg. Das Alter spielt bei „Die Chance“ keine Rolle. Die jüngste Kandidatin trat mit neun Jahren auf und überraschte die Jury positiv. Und das ist gar nicht so einfach.

Vier Juroren und drei Gastjuroren müssen überzeugt werden, unter ihnen Annemarie Eilfeld. Die Sängerin und Moderatorin ist durch ihre Bühnenauftritte in der RTL-Castingshow DSDS bekannt geworden, dieses Mal sitzt sie vor der Bühne.

Die 23-Jährige kann sich gut in die Rolle der jungen Teilnehmer hin einversetzen. Schon als Kind war sie bei regionalen Gesangswettbewerben angetreten, 2004 hatte sie die Endrunde von „Star Search“ (Sat.1) erreicht und es 2009 bis ins Halbfinale der sechsten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) geschafft.

Bei „Die Chance“ möchte sie den Kandidaten hilfreiche Tipps mit auf den Weg geben. Dazu gehört auch eine Warnung. Wenn Annemarie Eilfeld auf ihre Laufbahn als Sängerin zurückblickt, kann sie nicht nur von positiven Erfahrungen sprechen. „Ich wünsche jedem, dass er das, was hinter den Kulissen von DSDS passiert, nicht erfahren muss“, sagt Annemarie Eilfeld.

Der Druckfaktor sei extrem hoch gewesen. Dazu zählt sie diverse Zickenkriege unter den Kandidaten, das Präsentieren vor der Kamera und den Umgang mit der Presse. Nichtsdestotrotz hat sich das Leben der 23-Jährigen nach diesem Castingwettstreit positiv verändert. „Ich habe Autogramme geschrieben und wurde überall erkannt.“ Damals war sie in dem Alter, wie die meisten Sängerinnen von „Die Chance“.

Wichtig ist ihr, dass sich die jungen Teilnehmer nicht nur auf das Singen konzentrieren, sondern zuallererst die Schule beenden. „Man muss das Gleichgewicht zwischen beidem schaffen, denn wenn es mit dem Singen schiefgeht, hat man wenigstens noch das Abitur“, so Annemarie Eilfeld.

Gegen 18 Uhr ist der Gesangscontest vorbei. Die Arbeit der Jury beginnt. Entscheidungen müssen gefällt werden.

Wer ist eine Runde weiter? Martynas von Koss (23), Regina Marx (20), Kira Rein (9), Selina Grybowski (12), Rosa Christin Hahn (13), Jasmin Krönert (16) und Karl-Heinz Kaiser (44) haben sich bereits qualifiziert.
Sie werden am 17. Mai um den Titel „Beste Stimme Berlin und Brandenburg“ und die professionelle CD Produktion inklusive dem Fotoshooting für das Coverfoto kämpfen. Wer mitmachen möchte, kann sich noch bis zum 12. April bewerben.

Von Sarah Schreckenbach

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