Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Durchfahrtsstraße in katastrophalem Zustand
Lokales Havelland Durchfahrtsstraße in katastrophalem Zustand
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:19 07.09.2017
Ortstermin in Wachow: Mit dabei unter anderem Ines Jesse, Udo Folgart (3.v.l.), Detlef Fleischmann (2.v.l.) und Uwe Bublitz (r.). Quelle: Privat
Wachow

Wenn der Wachower Ortsvorsteher Uwe Bublitz (LWN) von jungen Müttern angesprochen wird, dann geht es meist nur um ein Thema: um die Sicherheit an der Ortsdurchfahrt. Denn die Einwohner leben gefährlich. Größtenteils fehlen an der Straße Gehwege, und der Lkw-Verkehr nimmt nach Einschätzung der Dorfbewohner immer mehr zu.

„Die Wachower Bürger haben deshalb ein Schreiben verfasst, in dem sie ihre Sorgen formuliert haben. Dieses Schreiben ist an die brandenburgische Infrastrukturministerin Kathrin Schneider gesandt worden. Staatssekretärin Ines Jesse war kürzlich bei einem Besuch in Wachow beeindruckt davon, dass 420 Bürger aus Wachow, aus Gohlitz und aus Niebede mit ihren Unterschriften klare Position zur Situation in Wachow beziehen“, sagt der Ortsvorsteher.

Auf seine Einladung hin waren neben Ines Jesse auch Landtagsabgeordneter Udo Folgart (SPD) und Nauens Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD) erschienen. Denn bei der Ortsdurchfahrt handelt es sich um eine Landesstraße, die L 91. Somit hat die Kommune keinen direkten Einfluss auf den Straßenzustand. Das Land indes hatte in der Vergangenheit immer darauf verwiesen, dass kein Geld dafür da ist und die Zahl der Fahrzeuge pro Tag zu gering sei.

Unverständnis deswegen bei den Wachowern. „An dieser Straße ist bestimmt die letzten 50 bis 60 Jahre nichts passiert. Sie ist in einem katastrophalen Zustand“, schimpft Uwe Bublitz. So ist die Fahrbahn mit Schlaglöchern übersät. Und wenn es regnet, steht das Wasser rechts und links der Straße.

Einer der Problempunkte ist der Ortseingang aus Richtung Nauen. An der Linkskurve dort endet der Radweg, wie Bublitz sagt. „Die Leute müssen in der Kurve die Fahrbahnseite wechseln. Da quietschen des Öfteren die Bremsen der ankommenden Autos.“ Und dort, wo im Dorf Gehwege sind, befinden sich diesen in einem äußerst schlechten Zustand. „Teilweise haben sie Löcher, außerdem stehen an manchen Stellen die Platten hoch. Für alle die, die mit Rollator, Kinderwagen oder Fahrrädern unterwegs sind, ist es gefährlich“, so Bublitz.

Am Ortseingang aus Richtung Brandenburg gibt es wenigstens Gehwege, „aber da kommen die Fahrer teilweise mit 150 km/h in den Ort gefahren“, sagt Bublitz. Sogar mehr als 200 Kilometer pro Stunde sind vereinzelt schon gemessen worden. Laut jüngsten Zahlen fahren an Arbeitstagen 1750 bis 1900 Fahrzeuge durch den Ort. Bublitz hofft, dass die Straße schnellstmöglich erneuert wird. „Denn wir wollen ein kinderfreundlicher Ort bleiben.“ Wie Bublitz sagt, habe die Staatssekretärin zugesagt, dass eine Sanierung für die Jahre 2018/19 zumindest geprüft werde.

Von Andreas Kaatz

„Schwalben willkommen“ heißt eine Aktion des Nabu Westhavelland. Wer diese Plakette vom Nabu bekommt, der schafft für Schwalben besonders viele Nistplätze. Diesmal gab es die Plakette für einen ungewöhnlichen Ort.

04.09.2017

Dirk Friese aus Landin war einer von über 100 Künstlern, die am Sonntag bei der Open-Air-Gallery auf der Berliner Oberbaumbrücke ihre Werke präsentierten. Seine experimentellen Fotoarbeiten stießen beim Hauptstadtpublikum auf Neugier.

04.09.2017

Unter dem Einfluss der Reformation erhielten die Lebensentwürfe von einigen Frauen eine neue Perspektive. Die Reformation hat das Frauenbild in unserer Gesellschaft verändert. Florentina von Oberweimar war eine von ihnen.

04.09.2017